Maß halten - Bier trinken

Wien (OTS) - Österreichs Brauer unterstützen in Anerkennung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung ein Projekt des ärztlichen Leiters der Psychiatrischen Behandlungsabteilung Traun für Alkohol- und Medikamentenabhängige Dr. Felix Fischer. Dieser bietet für JugendleiterInnen aus oberösterreichischen Sozialämtern eine Spezialausbildung für den Umgang mit Alkoholabhängen an. Der finanzielle Beitrag der Brauer zeigt, dass sie ihr Produkt als Genussmittel verstanden haben wollen, das Freude und Gesundheit stiften soll, sich aber gegen jeden Missbrauch wendet.

Die österreichischen Brauer haben sich zu einer ungewöhnlichen Maßnahme entschlossen. Sie unterstützen mit einem finanziellen Beitrag ein Projekt, das sich zur Aufgabe stellt, den Umgang der Gesellschaft mit Alkoholabhängigen zu verbessern. Der ärztliche Leiter der Psychiatrischen Behandlungsabteilung Traun für Alkohol-und Medikamentenabhängige Dr. Felix Fischer wird mit Unterstützung der Oberösterreichischen Landesregierung die JugendleiterInnen der Sozialämter im Umgang mit Alkoholabhängigen ausbilden. Die Brauer wollen mit ihrem finanziellen Engagement einen aktiven gesellschaftlichen Beitrag leisten, der auch zeigen soll, dass sie einem verantwortungsbewussten Umgang mit ihrem Produkt das Wort reden. Bier soll als Genussmittel konsumiert werden, denn Genuss erhöht die Lebensfreude und fördert damit die Gesundheit.

Die Wirkung jedes Nahrungsmittels und jedes Getränkes kann in das Gegenteil verkehrt werden, wenn es gedankenlos und ohne den Aspekt der Freude konsumiert wird. In der Folge kann Schaden für die Gesundheit der Menschen entstehen.

Die österreichischen Brauer stellen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Auch wenn die Alkoholabhängigkeit ihre Auslöser weniger in der bloßen Verfügbarkeit von alkoholischen Getränken, als vielmehr in familiären, gesellschaftlichen und intrapsychischen Strukturen hat, ist die Branche bereit, einen Beitrag zur Lösung dieser Probleme zu leisten.

Aus diesem Grund unterstützen die Bierbrauer auch andere Initiativen, bei denen mit den Methoden der Aufklärung dazu beigetragen werden soll, Alkoholkranken zu helfen. So etwa ein Projekt von Dr. Otto Lesch, Psychiater und Neurologe am AKH-Wien, der Jugendtrainer eines Wiener Fussballvereines darin ausbildet, mit Problemen ihrer Schützlinge - so auch mit eventuellen Alkoholproblemen - besser umgehen zu lernen. Daneben wird der Verband im heurigen Jahr mit dem ÖAMTC zusammenarbeiten. Hier wird das Anliegen sein, gemeinsam mit jungen Menschen ein Konzept gegen den Alkohol am Steuer zu entwickeln.

Der Verband der Brauereien hat ein "Weißbuch Bier" herausgebracht, das eine Reihe von wissenschaftlichen Beiträgen zu allen Themen rund ums Bier enthält. Auch hier zeigt sich: Ein Getränk, das aus reinen Naturprodukten komponiert wird und das in der heimischen Kultur wurzelt, verschafft - in Maßen getrunken - Freude. Nur der Missbrauch, nicht der Genuss schafft Probleme.

(Gerne senden wir Ihnen ein Exemplar des "Weißbuches Bier" zu)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Annemarie Lautermüller
Verband der Brauereien
Österreichs
Tel: 01/713 15 05

Mag. Peter Menasse
communication matters
Tel.: 01/503 23 03
menasse@comma.at

a.lautermueller@wk.or.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS