Straßenbau/Gorbach

Dem Verkehr abseits von Siedlungsgebieten Platz schaffen LSth. Gorbach zu Straßenbau-Zielen in Vorarlberg

Nüziders (VLK) - Vor den versammelten Mitgliedern der Berufskraftfahrervereinigung erläuterte Landesstatthalter
Hubert Gorbach kürzlich in Nüziders die Ziele und
Schwerpunkte seiner Straßenbau-Politik. Er sehe eine sehr
wichtige Aufgabe darin, "dem falschen Image des Straßenbaus
als Naturvernichter schlechthin entschieden entgegen zu
treten und durch objektive und transparente Information die Bedeutung der laufenden Straßenbauprojekte aufzuzeigen",
betonte Gorbach. ****

Der Landesstatthalter wies darauf hin, dass es sich bei
den wichtigsten Vorhaben - S 18, B 200neu, Südumfahrung
Feldkirch, zweite Ambergtunnelröhre, Umfahrung Lorüns - um Entlastungsstraßen handelt, die den Anrainern der bislang hoffnungslos überlasteten Durchzugsstraßen zugute kommen.
Gorbach: "Es liegt auf der Hand, dass für diese
Entlastungsstraßen Natur verbaut werden muss, jedoch müssen
wir auch an die Menschen denken, die entlang der
Durchzugsstraßen wohnen und die ein Recht auf ein Mindestmaß
an Lebensqualität haben."

Darüber hinaus werde von Straßenbau-Gegnern gerne
übersehen, dass es der Bau von Entlastungsstraßen möglich
macht, vielfach Straßenräume innerhalb der Ortszentren wieder
zu Lebensräumen umzugestalten. "Der Verkehr wird nicht
weniger, was nicht zuletzt auf unseren Wohlstand, die
florierende Wirtschaft und unsere eigenen Mobilitätswünsche zurückzuführen ist. Deshalb sehe ich es als eine wichtige
Aufgabe an, dem vorhandenen und zu erwartenden Verkehr
abseits von Siedlungsgebieten Platz zu schaffen und dafür den Menschen an den überlasteten Durchzugsstraßen Lebensqualität zurückzugeben", sagte Gorbach.

Abgesehen davon sei Straßenbau nicht ausschließlich Neubau
von Straßen. Laut Gorbach fließen zwei Drittel des Straßenbaubudgets in Erhaltungs-, Instandsetzungs- und Sicherheitsmaßnahmen.
(gw,nvl)

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