AK Kärnten: Leistungen im Wert von 600 Millionen Kammerumlage fast zu 100 Prozent für Mitglieder ausgegeben

Klagenfurt (OTS) - Als neuerlichen Versuch, die AK als eine der schärfsten Kritikerinnen des schwarz-blauen Belastungspaketes mundtot zu machen, bezeichnet AK-Präsident Josef Quantschnig die wiederholten Anschuldigen des Freiheitlichen Spitzenkandidaten für die AK-Wahl, Reinhart Gaugg. Mit den unwahren Behauptungen ,so Quantschnig, soll von der Belastungslawine abgelenkt werden, die auf die Arbeitnehmer jetzt zurollt.

Die Leistungen, die die Arbeiterkammer Kärnten pro Jahr für ihre Mitglieder erbringt, entspricht umgelegt auf Tarife und Honorare am privaten Markt (Rechtsanwälte, Steuerberater, etc) einem Betrag von 600 Millionen Schilling. "Wird die Kammerumlage von 0,5 auf 0,3 Prozent gesenkt, dann muss die AK fast alle ihre Serviceleistungen einstellen", betont Quantschnig.

Derzeit nimmt die AK pro Jahr rund 190 Millionen Schilling aus den Beiträgen ihrer Mitglieder ein. Davon werden fast 100 Prozent wieder für direkte Serviceleistungen an die Mitglieder ausgegeben: 25,6 Prozent für den Rechtsschutz im Arbeits- und Sozialrecht, 33,3 Prozent für Bildungsmaßnahmen, 25,1 Prozent für den Konsumentenschutz und 15,6 Prozent für die Informationsarbeit.

Die Höhe des AK-Beitrages beträgt derzeit 0,5 Prozent des monatlichen Bruttoeinkommens, maximal jedoch 127 Schilling netto (nach Abzug der Steuer) pro Monat. "Pro Jahr nehmen rund 200.000 Menschen das Service der AK in Anspruch. 20.000 mal erteilt die Konsumentenberatung persönliche oder telefonische Auskünfte. Die AK ist die einzige Konsumentenschutzeinrichtung in Kärnten, die allen Kärntnern zur Verfügung steht. Der kostenlose Rechtsschutz brachte den AK-Mitgliedern im Vorjahr 83 Millionen Schilling. Rund 60 Millionen Schilling gibt die AK pro Jahr für zinsenlose Wohnbaudarlehen an ihre Mitglieder aus. 160.000 Kammermitglieder haben heuer einen Bildungsgutschein im Wert von 1000 Schilling erhalten", zählt Quantschnig die Leistungen der AK auf, die aus den Mitgliedsbeiträgen finanziert werden.

Die Vorwürfe über angebliche Pensions- und Steuerprivilegien der AK-Präsidenten weist Quantschnig neuerlich zurück: "In der AK ist alles gesetzlich geregelt. Die Rechtmäßigkeit der Verträge und Ausgaben unterliegt sogar der Rechnungshofkontrolle." Die Behauptungen würden nicht wahr, nur weil die FPÖ sie jeden Tag wiederhole, sagt Quantschnig.

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