Traiskirchen: Ausstellung über die Spinnerei vor Eröffnung

Sehenswertes Museum im Stadtteil Möllersdorf

St.Pölten (NLK) - In Traiskirchen, Bezirk Baden, eröffnet Landesrat Fritz Knotzer im Stadtmuseum in der Wolfstraße am Freitag, 7. April, um 18 Uhr die Ausstellung "Das war die Spinnerei". Ausgestellt sind ungefähr 200 sehenswerte Titel sowohl Bilder als auch Exponate. Zur Ausstellungseröffnung werden zudem Weine des Guts von Margarete und Friedrich Eitler präsentiert. Die Ausstellung ist vom 7. April bis 1. November jeden Sonn- und Feiertag von 10 bis 12 Uhr geöffnet, Parkplätze sind im Hof des Museums vorhanden. Das Stadtmuseum kann aber auch von Gruppen ab fünf Personen wochentags gegen Voranmeldung besichtigt werden. Anmeldungen unter der Telefonnummer 02252/52611-116 (Gemeindeamt, Walter Skoda) oder 02252/53570 (Franz Schlögl) möglich.

Diese Ausstellung geht auf die Geschichte der Wollverarbeitung in Traiskirchen zurück: 1824 gründete Josef Mohr in Möllersdorf eine Baumwollspinnerei. Er besaß unter anderem auch die Baumwollspinnereien in Felixdorf und in Rohrbach. 1861 ging die Spinnerei in den Besitz von Wilhelm Bidtel über, die Brüder Mohr, also die Söhne des Gründers, dürften aber beteiligt gewesen sein. 1877 erwarb schließlich die Vöslauer Kammgarn-Fabrik das stillgelegte Werk und investierte bis 1976, als die letzten ArbeiterInnen den Abschied nehmen mussten, ihr Kapital an diesem Standort.

Heute ist in diesem Areal das Stadtmuseum von Traiskirchen, eine Schlosserei und eine Dependance der Bundestheater-Gebäudeverwaltung untergebracht. Der Weg zum Museum begann 1965, als Franz Schlögl die Ausstellung "Deine Heimatstadt Traiskirchen" organisierte. 1986 beschloss der Traiskirchner Gemeinderat, das Hauptgebäude und den Kammgarnsaal der Möllersdorfer Spinnerei zu kaufen und in weiterer Folge wurde im Hauptgebäude ein Museum eingerichtet. Heute bietet das "Stadtmuseum" eine Ausstellungsfläche von 2.500 Quadratmetern, rund 30.000 Exponate können ausgestellt werden.

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