Post AG signalisiert Verhandlungsbereitschaft

Wien (OTS) - In einer Sitzung der zentralen Personalvertretung mit hochrangigen Vertretern des Managements der Post AG am Freitag, den 31.3.2000 hat die Unternehmensleitung Verhandlungsbereitschaft signalisiert.

"Wir sind unter Einhaltung gewisser Grundsätze zu Verhandlungen bereit !" erklärt der Landesvorsitzende der Postgewerkschaft für Wien, NÖ und BGLD, Gerhard Fritz.

Die Grundsätze im Einzelnen:

1. Aufnahme von Verhandlungen in allen 12 Punkten des Maßnahmenkatalogs des Vorstandes vom 24.3.2000 ('SPEED-PROGRAMM').

2. Verhandeln bedeutet für die Personalvertretung, daß die eingebrachten Argumente und Forderungen von beiden Seiten ernst genommen werden und daß beide Seiten zu echten und ehrlichen Verhandlungen auf einer sachlichen Ebene bereit sind.

3. Scheinverhandlungen lehnt die Personalvertretung auf das Entschiedenste ab.

Die bei der Sitzung anwesenden Vertreter der Post AG werden am 4.4.2000 den Vorstand über die Verhandlungsbereitschaft der Personalvertretung informieren.

"Anschließend wird der Vorstand am selben Tag zu entscheiden haben, ob er ehrliche und offene Verhandlungen will oder nicht !" führt der Landesvorsitzende weiter aus.

"Ich bin äußerst skeptisch, ob ein Vorstand, der bereits einmal öffentlich seine Mitarbeiter in den Dreck gezerrt hat, den notwendigen Verhandlungsstil und die unbedingt erforderliche Verhandlungskultur an den Tag legt. Die Möglichkeit von Kampfmaßnahmen bleibt momentan auf jeden Fall aufrecht. Wir sind gerüstet !!!" stellt Gerhard Fritz abschließend fest.

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Karl Jany

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