Alternative Heilmittel: Erstaunliche Karrieren

Wien (OTS) - Gäbe es eine Bachblüten-Aktie, hätte sich der Wert der Aktie seit 1992 vervielfacht. Die Zahl der Personen, die Bachblüten anwenden, stieg gegenüber 1992 nämlich um über 300%! Der Bekanntheitsgrad stieg im selben Zeitraum gar um über 400%! Auch die Homöopathie erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Sie wird fast doppelt so oft angewandt wie noch 1992. Dies ist eines der Ergebnisse einer Untersuchung, die vom FESSEL-GfK-Institut im Auftrag der Merkur-Versicherung durchgeführt wurde.

Wussten 1992 nur 18% der Österreicher mit dem Begriff "Bachblüten" etwas anzufangen, sind es derzeit bereits 74%.

Bekannter als Bachblüten sind nur noch die Akupunktur - 93 % der Österreicher kennen diese Heilmethode - und die Homöopathie - 84 % der Österreicher ist die Homöopathie ein Begriff. Auch diese beiden Heilmethoden haben im Vergleich zu 1992 bei den Bekanntheitswerten beträchtlich zugelegt: 1992 kannten nur 77% der Österreicher die Akupunktur und 63% die Homöopathie.

Was die Häufigkeit der Anwendung von alternativen Heilmethoden betrifft, greifen die Österreicher am liebsten zur Homöopathie. 44% der Österreicher kurieren kleinere oder größere Gesundheitsbeeinträchtigungen (auch) mit homöopathischen Mitteln. Bereits 26% der Österreicher vertrauen auf die Heilkraft der Bachblüten. Zum Vergleich: 1992 waren es nur 5%.

Im Verhältnis zu dem hohen Bekanntheitsgrad der Akupunktur wird sie nur von wenigen Österreichern auch angewandt, und zwar von 19%.

Wissenschafter verweisen unermüdlich auf die nachweisliche Unwirksamkeit von vielen alternativen Heilmethoden. Die Wirksamkeit der Bachblüten wird unisono bestritten, die Heilkraft der Homöopathie gilt zumindest als nicht gesichert. Was veranlasst dennoch so viele Menschen, sich diesen Heilmethoden zuzuwenden? Die Antwort ist einfach: Trotz gegenteiliger wissenschaftlicher Aussagen fühlen sich viele Menschen nach der Anwendung von Bachblüten & Co. tatsächlich besser. Dazu trägt ganz wesentlich der Glaube und die positiven Erwartungen an die Wirksamkeit der Mittel bei.

Neben dem Glauben trägt vermutlich noch ein anderer Faktor zur Wirksamkeit der alternativen Heilmethoden bei: die Kosten. Alternative Heilmethoden sind teuer. Sie werden entweder gar nicht oder nur zu einem Teil von Krankenversicherungen bezahlt. Wirken alternative Heilmethoden vielleicht und gerade auch deshalb, weil sie etwas kosten? Eine Überlegung, die in der noch immer aktuellen Diskussion um die Einführung des Selbstbehalts nicht ausgeblendet werden sollte.

Die Untersuchungsergebnisse sind der 2. Teil des "Merkur Gesundheitsmonitors 2000". Die Merkur Versicherung - die Gesundheitsversicherung Österreichs - wird in den nächsten Monaten weitere Einstellungen der Österreicher zu gesundheitsbezogenen Themen erheben lassen.

Zu diesem Pressetext gibt es auch eine Grafik, die über den Auer-Grafik-Dienst unter http://www.infografik.at oder unter der Telefonnummer (+43 1) 533 7 544 in verschiedenen Formaten in Farbe und Schwarzweiß jederzeit gratis abrufbar ist bzw. per E-Mail zugesandt werden kann.

Gesund sein heißt für uns mehr als "nicht krank sein".

Für die Merkur Versicherung schließt Gesundheit neben dem körperlichen auch das seelisch-geistige und soziale Wohlbefinden mit ein. Darum beschränken wir unsere Leistungen nicht nur auf Heilbehandlungen. Bei der Merkur steht der "gesamte" Mensch im Mittelpunkt. Darum bieten wir unseren Kunden ein breites Angebot an Vorsorgeleistungen, um gesund zu bleiben - "Wir versichern das Wunder Mensch".

Übrigens für alle in diesem Teil des "Merkur Gesundheitsmonitors" abgefragten alternativen Naturheilmethoden übernimmt die Merkur Versicherung mit dem "Care Tarif" bis zu 80% der anfallenden Kosten -Mit dem "Care Tarif", als erster in Österreich auf den Markt gekommenen alternativen Heiltarif, war die Merkur Versicherung auch in diesem Bereich Vorreiter.

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