Landwirtschaft/Bienenzucht/Verordnung

Feuerbrand: Besondere Vorsichtsmaßnahmen für Bienenzüchter Verordnung der Bezirkshauptmannschaften

Bludenz (VLK) - Zur Verhinderung des Auftretens und der
Ausbreitung sowie zur Bekämpfung des Feuerbrandes haben die Bezirkshauptmannschaften Bludenz, Feldkirch, Dornbirn und
Bregenz für die Imker in zahlreichen Gemeinden des Landes
bestimmte Maßnahmen angeordnet. Diese gelten von Montag, 10.
April bis Samstag, 15. Juli 2000. ****

Kernpunkt der Verordnungen ist die Festlegung von
Befallsgebieten und von Schutzzonen, also den Befallsgebieten benachbarte Gemeinden, in denen die gefährliche
Pflanzenkrankheit Feuerbrand bisher noch nicht oder nur
vereinzelt aufgetreten ist.

In der Schutzzone liegen die Gemeinden St. Gerold, Sulz, Zwischenwasser, Au, Bezau, Gaißau, Kennelbach, Riefensberg, Schwarzenberg und Wolfurt. Als Befallsgebiete gelten die
Gemeinden Feldkirch, Laterns, Rankweil, Röthis, Dornbirn,
Lustenau, Alberschwende, Andelsbuch, Bildstein, Bregenz,
Buch, Doren, Egg, Eichenberg, Fußach, Hard, Hittisau, Höchst, Hohenweiler, Hörbranz, Krumbach, Langen bei Bregenz,
Langenegg, Lauterach, Lingenau, Lochau, Möggers, Schwarzach
und Sulzberg. Alle anderen Gemeinden des Landes sind derzeit feuerbrandfrei.

Nach den Anordnungen der Bezirkshauptmannschaften dürfen
die Bienenvölker sowie Schwärme, Kunstschwärme und
Zuchtvölker aus den Befallsgebieten oder Schutzzonen in
andere Gemeinden nur verbracht werden, wenn es sich um einen Wanderplatz oberhalb von 1.400 Meter handelt oder wenn diese
Bienen zuvor 48 Stunden in so genannter Keller- bzw.
Dunkelhaft gehalten wurden. Dieselben Einschränkungen gelten
für das Verbringen innerhalb der Befallsgebiete oder
Schutzzonen sowie für den Transport der Bienenvölker in die Befallsgebiete oder Schutzzonen.

Die Imker haben sämtliche Maßnahmen der
Landwirtschaftskammer für Vorarlberg (Telefon 05574/42044-13
oder -16, Fax 05574/44479 oder E-Mail: obst-garten@lk-vbg.at)
zu melden. Die Bezirkshauptmannschaften weisen noch besonders
auf die Verpflichtung hin, dass Wanderbienenstände nach dem Bienenzuchtgesetz zu kennzeichnen sind.
so/ug,nvl)

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