Sanierung des Schöpfwerks nicht gefährdet

Sämtliche Maßnahmen werden im Einvernehmen mit MieterInnen geplant und durchgeführt - Contracting MRG-widrig

Wien, (OTS) Zu den Aussagen und Forderungen der Grünen hinsichtlich der Sanierung der Gemeindebau-Anlage Am Schöpfwerk einige Klarstellungen von Wiener Wohnen:

Die Sanierung des Schöpfwerks ist in keiner Weise gefährdet. Tatsächlich wird hier in einem von Verwaltung und BewohnerInnen engagiert geführten Pilotversuch die umfassende Sanierung einer Siedlung vom Anfang an gemeinsam durchgeführt. Bereits die Bestandsaufnahme aller Mängel und Verbesserungswünsche erfolgte in gleichberechtigter Zusammenarbeit. Seitdem erarbeiten die MieterInnen mit Vertretern von WIENER WOHNEN und MA 24 in zwölf Arbeitsgruppen die Grundlagen für die Sanierung "ihrer" Anlage und listeten in stundenlangen gemeinsamen Besprechungen alle
notwendigen Sanierungsmaßnahmen auf.

Wichtigste Vorgabe dabei von Seiten der MieterInnen: Keine höhere Belastung der Mieter durch Sanierungskosten! Unter dieser Prämisse können allerdings nicht alle Sanierungsmaßnahmen finanziert werden.

In einem weiteren Schritt wurden daher - ebenfalls mit den MieterInnen - alle Maßnahmen nach Dringlichkeit gereiht, wobei die Ergebnisse der Fragebogenaktion, die Erfahrungen der
Mietervertreter und die technischen Aspekte die Grundlage der Entscheidung waren. Kurz zusammengefasst wurden als wichtigste Sanierungsmaßnahmen Fenstersanierung bzw. Fenstertausch Tausch sowie Dachflächen- und Terrassenabdichtung festgelegt.

WIENER WOHNEN finanziert diese Maßnahmen im Ausmaß von 86 Millionen Schilling (Vorgriff auf die Mieteinnahmen der nächsten zehn Jahre) und durch einen Zuschuss von rund 60 Millionen
Schilling vor, d.h. die Stadt Wien ermöglicht ein
Sanierungsvolumen von mehr als 140 Millionen Schilling ohne Mieterhöhungen!

Zur Forderung nach einem Contracting-Modell zur Finanzierung einer Wärmedämmung ist die prinzipielle Sinnhaftigkeit solcher Modelle unbestritten. Die Stadt Wien setzt dieses Modell daher
z.B. bei Schulbauten bereits ein. Allerdings haftet dem
Contracting bei Anlagen, die dem Mietrechtsgesetz unterliegen, ein gravierender Mangel an: Es ist gesetzwidrig, da das Mietrecht eine solche Vorgangsweise nicht zulässt: Der Vermieter kann dem Mieter gemäß MRG nur effektive, durch Rechnungen und Quittungen belegte Ausgaben verrechnen.

Ab 1. April besteht aber auch gerade für die Wohnhausanlagen der 50er, 60er und 70er Jahre die Möglichkeit, zusätzliche Förderungsmittel von bis zu einem Drittel der Gesamtkosten für die thermische Sanierung in Anspruch zu nehmen. (Schluss) wj

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