Keine Cholera-Gefahr in Kalabrien

FTI-Touristik gegen Panikmache der Medien - Traumziele bleiben im FTI-Programm - Kalabrien dementiert

Wien (OTS) - Geschäftsführer Alexander Gessl von FTI-Touristik Österreich spricht sich heute gegen mediale Panikmache einzelner Medien wegen angeblicher Cholera-Gefahr in Kalabrien aus.

FTI-Touristik, der einzige Anbieter Österreichs mit direkten Charter-Flügen in diese touristisch fast unberührte italienische Region betont, dass in den vergangenen Jahren praktisch alle Gäste sehr zufrieden waren, es keine Probleme wegen allfälliger Verschmutzungen gab und heuer wieder 40 Prozent der vorjährigen FTI-Gäste wieder nach Kalabrien auf Urlaub fliegen. Gessl: "Das ist ein hervorragender Wert!"

Die Region Kalabrien hat überdies, so betont Gessl, heute bereits die Medienberichte vehement dementiert und alle zuständigen Stellen in Österreich und Deutschland informiert.

Zugleich gab auch einer der prominentesten und erfahrensten Ärzte Europas "Entwarnung":

Univ.Prof. Dr. Heinrich Stemberger, ärztlicher Leiter des Instituts für Reise- und Tropenmedizin in Wien, stellt im Zusammenhang mit den Befürchtungen der "Corriere della Sera" bzw. des "Kurier" fest, daß es sehr unwahrscheinlich sei, daß sich in Kalabrien wirklich die Cholera ausbreiten könnte. Die Cholera-Vibrionen (also die Krankheitsüberträger) könnten nur über die Ausscheidungen eines Menschen, der bereits von Cholera infiziert ist, übertragen werden. Ein Vergleich zu Mosambik sei nicht angebracht, da es sich dort um ein typisches Cholera-Gebiet handele und die Erreger gerade durch Hochwasser verbreitet würden.

Generell, so Dr. Stemberger, würden Menschen nicht durch einige oder 100 Cholera-Keime infiziert - es wären wahrscheinlich rd. eine Millliarde solcher Keime notwendig, damit Cholera zum Ausbruch käme. Solche massive Konzentrationen könnten - im "Fall Kalabrien" -eventuell bei Meerestieren (z.B: Muscheln, Fische) auftreten. Sollten diese Meerestiere roh genossen werden, dann könnten sich Menschen mit Cholera anstecken. Gut gekochte Meerestiere sind praktisch unbedenklich. Wegen der hohen Anzahl von Keimen, die aufgenommen werden müssen, bestehe auch für Schwimmer bzw. Taucher keine Gefahr, die Meerwasser schlucken. Die "Startzahl" der Keime, so Dr. Stemberger, wäre zu gering - einzelne Cholera-Keime im Meerwasser seien generell nicht bedeutsam.

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