Gewerkschaften sagen "Nein zu Pensionsreform"

Maßnahmen aus 1997 sind völlig ausreichend!

Wien (GdG/ÖGB). Ein klares "Nein" zu den Pensionsvorschlägen der Expertenkommission für den öffentlichen Dienst kommt von den Gewerkschaften der betroffenen ArbeitnehmerInnen.++++

In einer Aussendung weisen die betroffenen Gewerkschaften der öffentlichen Dienste darauf hin, dass erst 1997 weit reichende Maßnahmen im Pensionsrecht beschlossen wurden, die erst jetzt zum Tragen kommen und deren Auswirkungen zunächst zu beobachten wären, ehe weitere, unüberlegte und einschneidende Maßnahmen getroffen werden.

"Die von den Experten gemachten Vorschläge sind unsozial und haben mit einer Pensionsreform nichts zu tun. Es handelt sich um Geldbeschaffungsmaßnahmen, um Wahlzuckerln zu finanzieren", kritisieren die Gewerkschaften.

Alle betroffenen Gewerkschaften - also Post, Bahn, Öffentlicher Dienst und Gemeindebedienstete, vertreten durch ihre Sprecher Dörfler, Haberzettl, Neugebauer und Hundstorfer - haben vereinbart, in engster Zusammenarbeit und Abstimmung gemeinsame Schritte zu diskutieren und zu setzen, um die Beschäftigten im öffentlichen Dienst vor den Begehrlichkeiten der Budget-Lückenschließer in der Regierung zu schützen.

"Wahlversprechen dürfen nicht auf dem Rücken der öffentlichen Bediensteten eingelöst werden", erklärten die vier Vertreter der Gewerkschaften abschließend. (ew)

ÖGB, 31. März 2000 Nr. 218

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