VP-Strobl: Arbeitsgrupen sind zuwenig, um das Hauptschulproblem in Wien zu lösen

Wien (ÖVP-Klub) Einen Lösungsansatz zur Bewältigung des Hauptschulproblems in Wien sieht VP-Bildungssprecher Walter STROBL im von der Volkspartei entwickelten Modell der "Differenzierten Kooperationsschule". STROBL brachte dieses Modell heute aus aktuellem Anlass in Erinnerung und forderte die Umsetzung. Die "Differenzierte Kooperationsschule" gibt es derzeit als Schulversuch an sechs Wiener Standorten. ***

"Die Probleme mit den Hauptschulen sind regionalspezifisch, österreichweit funktioniert die Hauptschule aber ganz ausgezeichnet. Über 50% aller Maturanten kommen aus der Hauptschule. "Wir müssen daher die Hauptschule wieder aufwerten, das ist die einzige Chance."

Eine Antwort bietet das von der ÖVP initiierte Hauptschul-Modell der "Differenzierten Kooperationsschule". Diese Idee der Kooperation mit weiterführenden Schulen findet sich auch in dem von allen Parteien im Herbst 1999 beschlossenen Rahmenmodell wieder. Nicht jeder, der eine AHS-Unterstufe besucht, paßt dort hinein. Die pädagogischen und psychischen Probleme sind bekannt. Gleichzeitig schrumpft die Vielfältigkeit des Schulangebots dramatisch. An der AHS-Unterstufe entseht ein "Einheitsbrei".

Derzeit gibt es in Wien 115 Hauptschulen und 83 AHS-Standorte.
Im ÖVP-Modell kooperieren mehrere Hauptschulen mit weiterführenden Schulen (ORG; HAK, HTL aber auch mit Mittleren Schulen und Berufsschulen). Lehrer dieser Partnerschulen unterrichten in Schwerpunktgruppen an der Hauptschule. Dadurch ist je nach Begabungsschwerpunkt ein direkter Weg von der Hauptschule zur Matura oder in eine berufsbildende mittlere Schule oder in die Berufsschule möglich. STROBL erwartet sich dadurch eine qualitative Verbesserung des Hauptschulstandortes

"Wir bekennen uns zu einem gegliederten Schulsystem, in dem aus der Vielfalt der Angebote frei gewählt werden kann. Wir wollen mündige Menschen, die selbst und frei entscheiden können. Wir lehnen daher alle Zwangsbeglückungen durch einseitige Information ab", stellt der VP-Bildungspolitiker klar.

STROBL glaubt, dass die von Präsident Scholz vorgeschlagenen Arbeitsgruppen zur Behebung der Übertrittschwierigkeiten nicht helfen werden. Wir müssen in erster Linie die Eltern gewinnen und überzeugen, dass die neue Form der Hauptschule durch das Modell der "Differenzierten Kooperationsschule" schülerorientiert, leistungsorientiert und damit attraktiv sein kann. ****

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