Gratis-Gärten in Leopoldau

Wien (OTS) - In den heutigen Tageszeitungen alteriert sich Volksanwältin Dr. Krammer darüber, dass in den Gratis-Gartenanlagen in Leopoldau am Wochenende das Rasenmähen verboten ist, die Züge hingegen trotzdem vorbeifahren dürfen! Frau Dr. Krammer ist sichtlich nicht darüber informiert, dass die Benützer dieser Gärten sich von Anfang an ganz bewußt neben der Bahn niedergelassen haben. Die Bahn fährt dort seit 150 Jahren. Das ist auch der Grund, warum für die Benützung dieser Freizeitanlagen bisher kein Schilling an Pacht eingehoben wurde.

Immer mehr Österreicher fahren mit der Bahn, was sich naturgemäß auf die Auslastung des Schienennetzes auswirkt. Hätte Volksanwältin Krammer lieber, dass Autos und LKWs dort vorbeidonnern? Die Bahn ist immer noch das umweltfreundlichste Verkehrsmittel!

Der Lärmschutz ist ausschließlich Sache der Stadt, des Landes und des Bundes. Normalerweise teilen sich Stadt und Land zu je 50 % die Lärmschutzkosten. Da in Wien Stadt und Land ident sind, fällt dies hier weg und es entstehen Probleme wie oben geschildert. Gefordert ist hier Stadt/Land Wien und der Bund. Das ist österreichweit so die Regel und führt niergendwo zu Problemen.

Das Land Wien hat eine Prioritätenliste hinsichtlich der Errichtung von Lärmschutzwänden erstellt.

Die Benützer der Gratis-Kleingärten in Leopoldau - vertreten durch Volksanwältin Krammer - sollten versuchen, in dieser vorgereiht zu werden. Die Errichtung von Lärmschutzwänden sind Infrastruktur-Kosten, welche im Rahmen einer Übertragungsverordnung vom Bund an die ÖBB übertragen werden müssen. Entschließt sich der Bund, dort eine Lärmschutzwand zu bauen, werden die ÖBB damit beauftragt. Die ÖBB können hier nicht eigenverantwortlich tätig werden.Volksanwältin Krammer unterstützen wir sehr gerne bei der Suche nach den verantwortlichen Stellen.

Die ÖBB führen ausschließlich Züge, sorgen für rasche und vor allen Dingen umweltbewußte Verkehrsabwicklung und stellen diese Kleingärten gratis zur Verfügung.

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