Nibelungenlied - Forschung geht auch im 21. Jahrhundert weiter

6. Pöchlarner Heldenliedgespräch steht bevor

St.Pölten (NLK) - Das Nibelungenlied ist, wie aus den Quellen zu schließen, vor 800 Jahren entstanden. Grund genug, das vom Germanistischen Institut der Stadt Wien gemeinsam mit der Stadt Pöchlarn veranstaltete 6. Pöchlarner Heldenliedgespräch diesem Jubiläum zu widmen. Es findet vom 25. bis 29. April, in Anbetracht der besonderen Bedeutung des Jubiläums, einen Tag länger als sonst statt. Entstanden waren diese Gespräche 1987, als sich die Stadt Pöchlarn mit dem Bau des Nibelungendenkmals die Verpflichtung auferlegte, als Stätte der Internationalen Begegnung der Germanisten wirken zu wollen.

Das heurige Programm ist besonders dicht und vielfältig, und schon die angekündigten Themen zeigen, wie viele Facetten in der Betrachtungsweise des Nibelungenliedes möglich sind. So steht die Vorgeschichte des Nibelungenliedes ebenso zur Diskussion wie sein literarisches Umfeld und die darin enthaltene Symbolik. Einzelne Personen aus dem Lied, ihr Verhältnis zueinander und ihr Verhalten werden betrachtet und auf Aussagekraft geprüft. Die Auswirkungen des Heldenepos in der Literaturgeschichte werden ebenso dargelegt wie die Frage, ob das Nibelungenlied auch Forschungsgegenstand für das 21. Jahrhundert ist, was aber zweifellos bejaht werden wird. Die Liste der vortragenden Wissenschafter weist viel internationale Prominenz auf, die Eröffnung der Tagung durch ein niederösterreichisches Regierungsmitglied ist vorgesehen. Anmeldungen sind an die Stadtgemeinde Pöchlarn, Telefon 02757/ 2310, zu richten.

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