NÖ Pflegeheime haben höchste Standards

Prokop: Milliarden in Modernisierung investiert

St.Pölten (NLK) - "Die niederösterreichischen Pflegeheime sind modernst und bedarfsgerecht ausgestattet", betonte heute Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Das Land habe in den letzten Jahren in den Ausbau und in die Modernisierung seiner Pensionisten -und Pflegeheime Milliarden investiert. Allein für die Modernisierung der 51 Landes-heime wurden 4 Milliarden Schilling aufgewendet. Die Heime hätten Ein- und Zweibettzimmer, seien Kommunikationszentren und darüber hinaus habe man noch eigene Qualitätsstandards entwickelt, die im auch im neuen NÖ Sozialhilfegesetz festgeschrieben sind. Prokop: "In unseren Heimen gibt es kein Einsperren und keine Netzbetten." Das Pflegepersonal sei fachlich wie menschlich höchst qualifiziert. Man könne natürlich nur auf Einzelfälle und Probleme reagieren, wenn diese Missstände bekannt gegeben werden. In Niederösterreich arbeite man seit Jahren gut mit den Sachwaltern zusammen. Zudem würden in Niederösterreich mehrere Anlaufstellen über die Einhaltung der Rechte und der Würde der Bewohner wachen.

"Die Patienten- und Pflegeanwaltschaft überprüft als weisungsfreie und unabhängige Stelle die Pflegeheime und ist auch Anlaufstelle für Betroffene. Die Pflegeaufsicht bei der Abteilung Heime beim Amt der NÖ Landesregierung ist für die Qualitätssicherung zuständig und auch Kontakt- und Servicestelle", unterstreicht Prokop. Probleme in so sensiblen Fragen könnten nur in gemeinsamen Gesprächen gelöst werden. Natürlich benötige man dazu eine klare Rechtsgrundlage im Unterbringungsgesetz, das unbedingt neu geregelt werden müsse. "Im Bundesministerium für Justiz wird schon lange über eine solche Neuregelung verhandelt, Ergebnis gibt es aber noch keines", erläutert Prokop.

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