Wiener ÖVP fordert Informationsoffensive für Zivilschutz

Wien, (OTS) Eine Offensive zur Verbesserung der Wiener Zivilschutzeinrichtungen forderte am Freitag ÖVP-Gemeinderat
Rudolf Klucsarits in einem Pressegespräch. Der Zivilschutz werden leider oft unterschätzt, daher sein eine groß angelegte Informationskampagne nötig. Derzeit teilen die Wiener Rauchfangkehrer gemeinsam mit der Feuerwehr an 250 Haushalte in
den Bezirken 19 und 22 luftabdichtende Bänder aus, um die
Akzeptanz bei der Bevölkerung abzutesten.

Auch eine Überarbeitung des Zivilschutzgesetzes sei nötig, da sich seit dessen Einführung vieles verändert habe. Wichtig wäre es auch, zu prüfen, ob die Garagen in der Innenstadt zu Zivilschutzeinrichtungen adaptiert werden könnten. Klucsarits
regte auch an, die oft mehrstöckigen Keller in der Innenstadt auf ihre Zivilschutztauglichkeit zu überprüfen und einen Kataster zu erstellen.

Auch die Sicherungen von Datenleitungen und Telefonanlagen seien im Sinne des Zivilschutzes zu garantieren. Um für den Krisenfall vorbereitet zu sein, wäre es nötig, dass jeder Haushalt über ein batteriebetriebenes Radio verfügt, um jederzeit Informationen über den Regionalsender Wien zu erhalten.

Zu den zentralen Forderungen des Zivilschutzes gehören für Klucsarits die Versorgung der Wiener Haushalte mit entsprechenden Abdichtungsbändern, die Bewertung der vorhandenen Garagen und Keller für ihre Eignung als Schutzräume, eine verstärkte Aufklärungskampagne zur Bevorratung, die Schaffung eines pädagogischen Zentrums für Informationen an den Wiener Schulen sowie internationale Kooperationen und Katastrophenübungen mit den Nachbarländern. (Schluss) fk/bs

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