Heinzl: Schreibtischbauer Marchat als "Rechenkünstler"

St. Pölten, (SPI) - "Es sei eine gute Lösung. Wir haben mit der neuen Obergrenze die Inflation abgegolten und ein Signal gesetzt", läßt FPNÖ-Klubobmann Franz Marchat über die von den Freiheitlichen durchgeführte "Anpassung" ihrer 60.000,- Schilling Nettoeinkommensobergrenze vermelden. Nun dürfen alle 66.000,-Schilling verdienen. Alimente, Werbungskosten und so manches Honorar für einen Geschäftsführer - für das eigene Schloss - dürfen selbstverständlich vorher abgezogen werden.****

"Ein klares ‚Hurra‘ werden alle jene vermelden die aus den Marchat‘schen ‚Rechenkünsten‘ herauslesen, dass auch sie in Zukunft eine 10prozentige ‚Inflationsanpassung‘ bekommen. Soweit der ‚normale Staatsbürger‘ weiß, beträgt die jährliche Inflation in Österreich zwischen 1,2 und 1,5 Prozent. Bei der FPÖ offensichtlich 10 Prozent, was auch die Pensionisten freuen wird, zumal sie von der neuen Bundesregierung eine jährliche Pensionsanhebung unter der Inflationsrate zu erwarten haben. Das sind halt vielleicht 8 Prozent, oder vielleicht 6 Prozent? Wirklich wahr? Die Faschingszeit ist vorbei - offensichtlich aber nicht bei den NÖ-Freiheitlichen, die zwanghaft bemüht sind, ihre entlarvende Diskussion um Gehälter und Einkommen zu rechtfertigen", nimmt St. Pöltens Nationalrat Anton Heinzl zu den Aussagen des Niederösterreichischen FPÖ-Klubobmannes Stellung.

"Zudem: Was kümmert die freiheitlichen Milliardäre und Wirtschaftskapitäne eine Einkommensobergrenze. Alles was sie sich aus ihrer privaten Wirtschaft herausschlagen, zählt ja ohnehin nicht dazu. Franz Marchats weinerliche Stellungnahme ist ja ganz verständlich. Da er mit seinem Gehalt als Klubobmann (140.000,- + Auto + Chauffeur) für die Millionenverluste der Rosenstingl-Affäre teilweise geradestehen muss, muss er noch lange warten, um an der 66.000,- Schilling-Grenze zu kratzen. Oder doch nicht? Was verdient ein Franz Marchat als Landwirt? Oder in seinen anderen Funktionen in Niederösterreich?", so NR Heinzl abschließend.
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