Hartinger: Kündigung der Kassenverträge ist gesundheitspolitischer Wahnsinn

Freiheitliche Krankenanstaltensprecherin fordert Rücktritt Spindelbergers

Wien, 2000-03-31(fpd) - Nachdem die Kuriensitzung der steirischen Ärztekammer gestern auf das Ultimatum der Gebietskrankenkasse nicht eingegangen ist, wurden heute die Verträge zwischen GKK und Ärztekammer aufgekündigt. Heftige Kritik daran übte daher die freiheitliche Krankenanstaltensprecherin Beate Hartinger am Tag dieser - für die steirischen Patienten - wesentlichen Entscheidung. ****

"Obmann Spindelberger und Generaldirektor Gritzner haben diese präpotente Drohung wahrgemacht und die Verträge mit der Ärztekammer heute aufgelöst. Dieser Willkürakt passiert vor allem auf dem Rücken der steirischen Patienten. Bevor diese beiden Problemlöserzwerge noch mehr Schaden im steirischen Gesundheitswesen anrichten, fordere ich den sofortigen Rücktritt von Obmann Spindelberger und ersuche Herrn Präsidenten Sallmutter, die Ablöse seines Generaldirektors Gritzner einzuleiten", so die steirische Abgeordnete.

Weiters forderte die freiheitliche Gesundheitspolitikerin die Rückkehr der beiden Vertragspartner an den Verhandlungstisch. Der Hauptverbandspräsident Hans Sallmutter sowie auch der Präsident der österreichischen Ärztekammer Dr. Otto Pjeta seien dabei aufgefordert, zwischen den Streitparteien zu vermitteln. Man dürfe die Patienten -um deren Gesundheitsversorgung es sich schließlich handle - nicht im Regen stehen lassen, so Hartinger abschließend. (Schluß)

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