ots Ad hoc-Service: Weru AG <DE0007771909> Weru hat mit neuem Großaktionär ehrgeizige Expansionspläne Erfolgreiches Geschäftsjahr 1999 durch Sondereinflüsse geprägt

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Im Geschäftsjahr 1999 hat die WERU AG, Rudersberg, ihre Marktposition weiter ausgebaut. Eine Zunahme des Auftragseingangs um mehr als 50.000 Fenster - entsprechend der Kapazität mehrerer mittlerer Fensterbaubetriebe - erhöhte den Marktanteil von 5,1 % auf 5,4 %. Damit ist Weru unverändert Marktführer für Fenster und Haustüren in Deutschland und zählt zu den führenden Anbietern in Europa. Bereinigt um den Umsatzbeitrag der nicht mehr zum Konsolidierungskreis gehörenden Tochtergesellschaften in Ungarn und Polen (DM 14,4 Mio. in 1998) wurde trotz des unverändert anhaltenden Preisdrucks mit Nettoerlösen von DM 353,9 Mio, fast das Umsatzniveau des Vorjahres erreicht (DM 374,8 Mio.). Die Trennung der WERU AG von ihren Aktivitäten in Polen und Ungarn führte letztmalig zu Sonderbelastungen von DM 7,0 Mio. DM. Demgegenüber trug der Verkauf der niederländischen WERU Nederland B.V., Eindhoven, an die Fenster Holding GmbH im Zuge der Neuordnung der Auslandsaktivitäten mit DM 20,9 Mio, positiv zum Ergebnis bei, Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich inklusive der Sondereinflüsse auf DM 28,7 Mio. (i.V.: DM 12,3 Mio.)- der Konzernjahresüber-schuss erhöhte sich auf DM 27,6 Mio. (i.V.: DM 10,5 Mio.). Bereinigt um die Sondereinflüsse ergibt sich ein operatives Ergebnis von DM 14,8 Mio (+41 %). Preisanpassungen konnten durch Kostensenkungen sowie Ausweitung des Absatzvolumens somit mehr als ausgeglichen werden.

Der Weru-Konzern verfügt weiterhin über eine sehr gute Liquidität. Die liquiden Mittel erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 8,5 % auf DM 87,7 Mio. Wie in den vergangenen Jahren ist die Eigenkapitalquote im Weru-Konzern sehr hoch und übertraf 1999 mit 67,1 % den Vorjahreswert.

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 140,00 DM je Aktie vor. 10,00 DM resultieren aus der operativen Geschäftstätigkeit, der Rest setzt sich aus einer Sonderausschüttung, aus Gewinnrücklagen und aus dem durch den Verkaufserlös der niederländischen Tochtergesellschaft höheren Jahresüberschuss zusammen.

In enger Abstimmung mit dem Mehrheitsaktionär Triton Fund, dessen Beteiligungsgesellschaft TFB Fenster-Beteiligungs GmbH, München, das Anteilspaket von Caradon übernommen hat und nach dem Übernahmeangebot an die freien Aktionäre 98,08 % des Aktienkapitals (Stichtag 31.12.1999) hält, richtet sich Weru für eine erfolgreiche und expansive Zukunft aus. Ende 1999 wurde im Zuge der Neuausrichtung des Auslandsgeschäftes die niederländische WERU Nederland B.V. an die Fenster Holding GmbH verkauft.

Gemeinsam mit dem Großaktionär Triton stellt Weru darüber hinaus die Weichen für die zukünftige Expansion, Ergänzend zum Wachstum aus eigener Kraft - getragen von einer starken Marke, der intensiven Partnerschaft mit Weru-Fachbetrieben und Lieferanten sowie der anerkannten Innovationsführerschaft - sollen weitere Unternehmen im In- und Ausland erworben werden. Aus diesem Grund schlagen Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung vor, in der AG gebundene Gesellschaftsmittel in Grundkapital zu wandeln und das erhöhte Grundkapital in einem zweiten Schritt wieder auf das Ausgangsniveau herabzusetzen. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, einen Teilbetrag von Euro 30.677.512 der in der Bilanz 1999 ausgewiesenen Kapitalrücklage in Grundkapital umzuwandeln. Weru-Vorstand Thomas Becker: "Die bisherige Eigenkapitalstruktur war unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten wenig sinnvoll. Wir wollen gemeinsam mit Triton unsere Mittel effizienter im Sinne unserer Expansionsstrategie nutzen, damit die Verzinsung des eingesetzten Kapitals erhöhen und auch steuerliche Optimierungen erreichen."

Nach den Transaktionen beträgt das Grundkapital der Gesellschaft unverändert Euro 14.833.000 - entsprechend einem rechnerischen Anteil je Stückaktie von Euro 26,00. Nach dieser Kapitalmaßnahme liegt die Eigenkapitalquote in der WERU AG immer noch bei exzellenten 35,8 %. Darüber hinaus wird die Strategie der Expansion von den Investoren des Triton Funds, wie Bankhaus Sal. Oppenheim, Inter-IKEA und bedeutenden Versicherungsunternehmen, in vollem Umfang auch bezüglich eventuell erforderlicher zusätzlicher Kapitalmaßnahmen mitgetragen.

Für Rückfragen: Walter Had, Sprecher des Vorstands Thomas Becker, Finanzvorstand Fon:+49 (0)71 83 303-201 Fax:+49 (0)71 83 303-200

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