UNIQA Group Austria - Vorläufige Daten 1999

Wien (OTS) - Nach den vorläufigen Daten wird die im vergangenen Jahr neuformierte UNIQA Group Austria für das Geschäftsjahr 1999 ein Konzern EGT von rund ATS 800 Mio. (Euro 58 Mio.) ausweisen. Die bei sinkendem Prämienniveau stark steigenden Leistungen in der Schaden-und Unfallversicherung - insbesondere in der Kfz-Versicherung -, die durch das stark gestiegene Zinsniveau bedingten erheblichen Abschreibungen im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere und die von der Marktentwickung beeinflussten außerordentlichen Abschreibungen im Immobilienbereich sowie Sonderkosten der Markeneinführung sind für den ca. 25 %igen Rückgang gegenüber dem Vorjahresergebnis verantwortlich.

Inländische Versicherungen der UNIQA Group Austria

Prämien: Gesamt +4,7%, Lebensversicherung +11,7%, Schaden- und Unfallversicherung -0,2%, Krankenversicherung +0,7%

Die inländischen Versicherungen der UNIQA Group Austria - die börsenotierende UNIQA Versicherungen AG, die UNIQA Personenversicherung, die UNIQA Sachversicherung, die Raiffeisen-Versicherung, die Salzburger Landes-Versicherung sowie die Collegialität Versicherung - erreichten 1999 - nach vorläufigen Daten - aus dem direkten Geschäft abgegrenzte Prämien von ATS 29,0 Mrd. (Euro 2,11 Mrd.). Damit verzeichnete die Gruppe gegenüber dem Vorjahr ein Prämienwachstum von 4,7%. Der Vertragsbestand blieb mit 4.828.196 Risken per 31.12.1999 in einem Umfeld des verstärkten Wettbewerbs konstant.

Die Lebensversicherung war im vergangenen Jahr mit einem Prämienzuwachs um 11,7% auf mehr als ATS 12,1 Mrd. (Euro 878,24 Mio.) Träger des Wachstums. Die darin enthaltenen Prämien aus dem Einmalerlagsgeschäft stiegen auf ATS 1.932,3 Mio. (Euro 140,43 Mio. / +29,9%), die Lebensversicherungen gegen laufende Prämie erhöhten sich um 8,8%. Insgesamt verwalteten die inländischen Unternehmen der UNIQA Group Austria zum Jahresende 1.393.225 Lebensversicherungsverträge.

Die Schaden- und Unfallversicherung weist mit direkten Prämien von ATS 9,1 Mrd. (Euro 662,14 Mio.) ein um ATS 14,0 Mio. (Euro 1,02 Mio.) minimal gesunkenes Volumen aus. Die - entsprechend der Entwicklung auf dem gesamten Markt - weiterhin anhaltenden Prämienreduktionen im Kfz-Versicherungsgeschäft konnten durch Steigerungen in den anderen Sachsparten weitgehend ausgeglichen werden. Der Prämienrückgang in den KFZ-Versicherungen beträgt 3,8%. Der g= esamte Vertragsbestand der Schaden- und Unfallversicherung erreichte zum Jahresende 2.855.825 Stück.

In der Krankenversicherung betragen die abgegrenzten Prämien aus dem direkten Geschäft ATS 7,8 Mrd. (Euro 565,82 Mio.). Mit der leichten Prämiensteigerung um 0,7% konnte UNIQA ihre Marktführerschaft in diesem Bereich beibehalten. Zum Jahresende verwaltete die UNIQA Group Austria 579.116 Verträge im Bereich der Krankenversicherung.

Ausbezahlte Leistungen stiegen um 5,4%

An bzw. für ihre Kunden haben die angeführten inländischen Unternehmen der UNIQA Group Austria im vergangenen Jahr ATS 20,3 Mrd. (Euro 1,48 Mrd.) Leistungen ausbezahlt. Das entspricht einer Steigerung von 5,4%. Von den ausbezahlten Leistungen entfallen auf die Lebensversicherung ATS 8,4 Mrd. (Euro 607,59 Mio. / +7,6%), auf die Krankenversicherung ATS 6,1 Mrd. (Euro 444,82 Mio. / -0,3%) und auf die Schaden- und Unfallversicherung ATS 5,9 Mrd. (Euro 425,40 Mio. / +8,6%).

Mitarbeiterstand leicht gesunken, Kosten um 1,2% gestiegen

Der Mitarbeiterstand der UNIQA Group Austria im Inland sank auf 5.291 MitarbeiterInnen zum Jahresende (31.12. 1998: 5.365). Die Kosten - inkl. Provisionen, der Aufwendungen für Schadenbearbeitung und Vermögensveranlagung - der inländischen Unternehmen der UNIQA Group Austria lagen 1999 um lediglich ATS 79,0 Mio. (Euro 5,74 Mio.) über dem Vorjahreswert. Das entspricht einer Steigerung um 1,2%.

Kapitalanlagen bei ATS 136,2 Mrd. (Euro 9,9 Mrd.), laufende Vermögenserträge +3,8%

An Kapitalanlagen verwalten die inländischen Versicherungen der UNIQA Group Austria per 31.12.1999 in Summe ATS 136,2 Mrd. (Euro 9,9 Mrd.), um 5,7% mehr als im Vorjahr. Die aus den Kapitalanlagen im abgelaufenen Jahr erwirtschafteten laufenden Vermögenserträge liegen mit ATS 8,0 Mrd. (Euro 581,6 Mio.) um 3,8% über dem Vorjahreswert. Der Rückgang der gesamten Vermögenserträge um 0,2% auf ATS 7,9 Mrd. (Euro 573,2 Mio.) ist vor allem auf die außerordentlichen Abschreibungen bei Wertpapieren und Grundbesitz zurückzuführen. Die für 1999 erstmals auszuweisenden Stillen Reserven im Immobilienbereich betragen bei den inländischen Unternehmen der Gruppe ca. ATS 5 Mrd. (Euro 363,4 Mio.).

Ausländische Versicherungen der UNIQA Group Austria

Das Jahr 1999 verlief für fast alle Auslandsgesellschaften bei überdurchschnittlichem Wachstum sehr zufriedenstellend. Intern wurde durch die Schaffung der UNIQA International Versicherungsholding eine Plattform geschaffen, um alle Auslandsaktivitäten des Konzerns koordiniert und effizient voranzutreiben. Der Unternehmensstrategie zur systematischen Ausweitung der Aktivitäten in Mittel- und Osteuropa folgend wurde der Markteintritt in Polen und Slowenien vorbereitet und das Übereinkommen zur Übernahme der Mehrheit bei der italienischen Carnica Versicherung getroffen.

Die höchste Prämiensteigerung verzeichnet die tschechische CRP. Mit einem Wachstum von 40,1% auf 902,0 Mio. tschechische Kronen (ATS 343,7 Mio. / Euro 25,0 Mio.) wurde das Marktwachstum erneut signifikant übertroffen. Durch die am 1.1. 2000 in Kraft getretene Liberalisierung der Kfz-Versicherung ergibt sich für die CRP weiteres Wachstumspotential. Durch die hohe Steigerungsrate (+208,9%) in der Lebensversicherung belegt die Gesellschaft bereits den achten Platz auf dem tschechischen Versicherungsmarkt. Die slowakische Otcina erreichte 1999 Prämien von 782,6 Mio. slowakischen Kronen (ATS 253,6 Mio. / Euro 18,4 Mio.). Die Austria Assicurazioni in Italien konnte die Prämien um 8,4% auf 45,2 Mrd. Lire (ATS 321,2 Mio./Euro 23,3 Mio.) steigern. Bei der Austria Assurances in Genf konnten die abgegrenzten Prämien um 15,4% auf 45,8 Mio. Schweizer Franken (ATS 392,5 Mio. / Euro 28,5 Mio.) gesteigert werden. Der Austrija Osiguranje wurde im Juli 1999 die Lizenz zum Betreiben des Versicherungsgeschäftes auf dem kroatischen Markt erteilt. Die Geschäftsaufnahme erfolgte im September 1999.

UNIQA Group Austria

UNIQA zählt zu den führenden Versicherungskonzernen Mitteleuropas, ist im Jahr 1999 aus den traditionsreichen österreichischen Häusern Bundesländer-Versicherung und Austria-Collegialität entstanden und vereint bewusst österreichische Identität mit europäischem Format.

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