Interconnection-Entscheidung verstärkt Belastungen auf TELEKOM AUSTRIA

Interconnection-Entscheidung verstärkt Belastungen auf TELEKOM AUSTRIA=

Wien - Die Interconnection-Entscheidung der TKC-Kommission legt
eine signifikante Reduktion der Zusammenschaltungsentgelte fest. Die TELEKOM AUSTRIA sieht darin eine klare Entscheidung zugunsten der Alternativen Telekombetreiber, teilweise rückwirkend seit 1.1.2000. Genau betrachtet werden damit Finanzmittel der TELEKOM AUSTRIA zu den Alternativen Netzbetreibern - hinter denen durchwegs kapitalstarke Eigentümer stehen - umverteilt.****

Die Inhalte der TKC-Entscheidung waren für die TELEKOM AUSTRIA
doch einigermaßen überraschend:
! Die TELEKOM AUSTRIA hat im Laufe des Verfahrens die von ihr beantragten Entgelte durch zwei Kostenrechnungsmodelle unterlegt. Dennoch ist die Kommission zu einer von diesen Modellen abweichenden Entscheidung gekommen und hat den Darstellungen der TELEKOM AUSTRIA kein entsprechendes Gewicht gegeben.
E Die Regulierungsbehörde bezieht sich bei ihren Entgeltfestlegungen auch auf die EU-Benchmarks, geht aber eigentlich selbst davon aus, daß eine Festlegung der Entgelte allein auf Basis von internationalen Benchmarks aufgrund der gesetzlichen Lage nicht zulässig ist. Sie tritt selbst dafür ein, die vorhandenen Modelle der Alternativen Netzbetreiber und der TELEKOM AUSTRIA heranzuziehen. Die neuen Entgelte trennen sich in eine peak- und eine off-peak-Zeit. Die festgelegten off-peak-Entgelte liegen dabei unterhalb der Untergrenze der ohnehin niedrigen EU-Benchmarks.
v Die Annahmen der Gutachter hinsichtlich ökonomischer Richtgrößen weichen von jenen in den Gutachten der TELEKOM AUSTRIA bedeutend ab. Die gegenüber den Terminierungsengelten höheren Originierungsentgelte, die in früheren Entscheidungen der TKC mit notwendigem erhöhtem Arbeitsaufwand begründet wurden, wurden nun teilweise angeglichen.

Insgesamt finden die effektiven Kosten und Rahmenparameter der TELEKOM AUSTRIA in der Entscheidung der TKC keine entsprechende Berücksichtigung. Die TELEKOM AUSTRIA wird daher in angemessener Weise auf diese Entscheidung reagieren und überlegt weitere rechtliche Schritte.

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