Kronberger: "Frischer Wind im Europäischen Parlament"

Die Zukunft gehört Sonne, Wind, Wasser und Biomasse

Wien, 2000-03-30 (fpd) - "Endlich kommt ein frischer Wind in die Energiepolitik der Europäischen Union." Mit diesen Worten kommentierte der freiheitliche EU-Abgeordnete und Umweltexperte Hans Kronberger erfreut die heutige erfolgreiche Abstimmung im Europäischen Parlament zugunsten einer verstärkten Nutzung von Strom aus Wind, Wasser, Biomasse und Sonne (Photovoltaik).****

Nachdem die Stellungnahme von Hans Kronberger zum Arbeitspapier der Kommission "Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen und der Elektrizitätsbinnenmarkt" im Umweltausschuß bereits im Februar einstimmig angenommen wurde und der Energieausschuß in der Folge sämtliche Anliegen Kronbergers übernahm, konnte heute mit dem erfreulichen Abstimmungsergebnis ein weiterer Schritt in Richtung eines Marktdurchbruchs erneuerbarer Energieträger erzielt werden. Die verbindliche Umsetzung der Weißbuchziele (EU-weite Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energieträger von 6% auf 12% bis 2010), ein fairer Zugang zum Stromnetz und die Einführung von Mindesteinspeiseregelungen für Strom aus Sonne, Wasser, Wind und Biomasse sind nur einige der Forderungen, die erneuerbaren Energieträgern nun zum Durchbruch verhelfen sollen.

"Heute hat sich gezeigt, daß ein Grundkonsens quer durch die Reihen der Europaparlamentarier über die Notwendigkeit eines Umstiegs von fossilen und atomaren Energiesystemen hin zu erneuerbaren Energien besteht. Denn die Vorteile von Wind, Sonne, Wasser und Biomasse, wie Schadstoffreduktion, Schaffung von Dauerarbeitsplätzen, Schonung der wertvollen Ressourcen, Entwicklung eines Exportmarktes, regionale Wertschöpfung sowie ein friedliches 21. Jahrhundert liegen auf der Hand", so Kronberger.

"Mit diesem erfreulichen Ergebnis bekundet das Europäische Parlament klar und deutlich, daß die in Verzug geratene Umsetzung des Weißbuches "Energie für die Zukunft: Erneuerbare Energien" schleunigst vorangetrieben werden muß. Die Kommission ist jetzt aufgefordert, die überfälligen EU-weiten Rahmenbedingungen für den Marktdurchbruch erneuerbarer Energien zu schaffen und möglichst rasch einen Richtlinienvorschlag zu unterbreiten. Denn die Zukunft im Energiesystem gehört Strom aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse", schloß Kronberger. (Schluß)

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