Siemens setzt in Niederösterreich anspruchsvolle Projekte erfolgreich um

Wien (OTS) - Dynamische Märkte erfordern hohes Know-how sowie flexible und zeiteffiziente Realisierung =

Die weitere Stärkung der Kernkompetenzen und die noch
konsequentere Ausrichtung auf die Bedingungen der Märkte standen im Mittelpunkt der organisatorischen Aktivitäten von Siemens in Niederösterreich. Mit anspruchsvollen Projekten und erfolgreichen Produktinnovationen bewies Siemens erneut Know-how und Kompetenz als Anbieter von Produkten und ganzheitlichen Lösungen für dynamische, rasch wachsende Märkte.

Kraftwerk Theiß: Größte Gasturbine Österreichs sorgt für energetische Superlativen

Die Siemens-Aufträge für das neue EVN-Kraftwerk Theiß konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Die Ausrüstungen umfassen neben der Lieferung der größten Gasturbine Österreichs auch die elektrischen Anlagen und die gesamte Blockleittechnik. Der Gasturbinensatz ermöglicht den Einsatz im Leistungsband von 180 MW bis 240 MW und gewährleistet höchste Wirkungsgrade und maximale wirtschaftliche Effizienz.

Hervorzuheben ist auch, dass Siemens in dem in Kürze in Betrieb gehenden Kraftwerk bereits das 100. Teleperm XP-Prozessleitsystem lieferte und implementierte. Diese innovative Prozess-Steuerung setzt neue Maßstäbe im wirtschaftlichen Betrieb eines Kraftwerkes.

Innovative Medizintechnik made by Siemens: Der Patient steht im Mittelpunkt

Bedeutende Produktinnovationen sorgten trotz der Ausgabendeckelung im öffentlichen Gesundheitswesen für eine erfreuliche Nachfragesituation. Jüngstes Beispiel dafür ist das Krankenhaus Krems, wo der innovative Magnetresonanztomograph "Siemens Magnetom Symphony" eine neue Diagnose- und Therapie-Ära einläutete. Die neue Anlage wurde vom Gesundheitsreferenten der NÖ-Landesregierung und Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Hannes Bauer im Beisein des Kremser Bürgermeisters Franz Hölzl Ende Februar offiziell in Betrieb genommen. Das gesamte System inklusive Diagnose-Workstation (Befundungskonsole) repräsentiert den technologischen Letztstand und setzt neue Maßstäbe in der patientenorientierten Diagnostik. Die zentralen Vorteile: Deutlich höhere Aussagekraft der Bilder, geringste Dosierungen und komfortable Handhabung. Zudem besticht die Anlage durch ihren wirtschaftlichen Betrieb: Die digitale Bilderstellung macht die kostenintensive Filmherstellung und deren Archivierung überflüssig. Beim "Magnetom Symphony"-System werden die Aufnahmen per Mausklick digital abgespeichert und sind jederzeit abrufbar.

Die Nr. 1 in der Gebäudeautomation:

Die strategische Zusammenfassung der Gebäudetechnik-Aktivitäten in der neuen Siemens Building Technologies unterstreicht die Siemens-Kompetenz als Haustechnik-Generalunternehmer, und führte zu bedeutenden Neuaufträgen - etwa für den Campus 21: Bei dem in Brunn am Gebirge errichteten Businesspark der modernsten Prägung realisierten unsere Experten die gesamte Gebäudetechnik und die komplette Dateninfrastruktur. Die integrierten Automatisierungslösungen und das innovative Sicherheitskonzept machen den Campus 21 zum "intelligenten Gebäude von morgen".

Aktive Jugendförderung: Siemens unterstützt Photovoltaik-Projekt mit Internet-Einbindung zweier Maturanten der HTL St. Pölten

Die Unterstützung eines Maturaprojektes der Fachrichtung Elektrotechnik der HTL St. Pölten unterstreicht die traditionell enge Kooperation von Siemens mit den technischen Ausbildungsstätten des Landes Niederösterreich.

Im Rahmen des von zwei Schülern konzipierten Projektes wurde eine Photovoltaik-Demonstrationsanlage, bestehend aus Siemens-Photozellen mit 4m2-Kollektorfläche, am Dach der Siemens Niederlassung St. Pölten montiert. Der umweltfreundlich gewonnene Strom wird für die Bedienung der Haushaltsgeräte verwendet. Weiteres Spezifikum: Die Betriebswerte der Anlage sind über das Internet abrufbar. Dieses Business-Modell versetzt den Siemens-Vertrieb in die Lage, Kunden und Interessenten eine realistische Vorstellung einer Photovoltaik-Anlage über das Web zu vermitteln.

Die Aufgabe der Schüler bestand in der elektrotechnischen Projektierung, der Realisierung von Verkabelung und Messtechnik sowie der Konzeption des Internet-Auftritts. Ein weiterer Teil des Projekts betrifft die begleitende Kostenrechnung. Besonderes Augenmerk wurde zudem auf die optisch gefällige Präsentation gelegt. Dazu entwarfen die Schüler ein Schaumöbel, in dem die notwendigen Geräte (Laderegler, Akkus, Wechselrichter und Sicherungsanlagen) hinter Glas untergebracht sind.

Elektronische Schulbücher ersetzen schwere Schultaschen
Siemens Österreich und SoftBook Press starten Pilotprojekt in Niederösterreich

Siemens Österreich und SoftBook Press, der amerikanische Hersteller des SoftBook ReaderTM läuten ein neues Zeitalter im Schulalltag ein: Im Rahmen einer Kooperation sollen die Möglichkeiten eines Umstiegs auf elektronische Schulbücher und Bibliotheken im Schulbereich ausgetestet und demonstriert werden. In einem zweisemestrigen Pilotprojekt, das bis 2001 läuft, wurden zwei Schulklassen mit einem elektronischen Schulbuch, dem SoftBook ReaderTM , ausgestattet: In St. Pölten im Bundesgymnasium Josefstraße - Direktor Hofrat Dr. Appelt und Prof. Länges - und in St. Peter in der Au in der Polytechnischen Schule - Direktor Ludwig Steinmetz. Zu diesem Zweck kauft Siemens 50 E-books mit integriertem Lesegerät von der Firma SOFTBOOK PRESS USA Kalifornien. In Kooperation mit Schulbuchverlagen wie dem Österreichischen Bundesverlag sowie den Verlagen Veritas, Bohmann, Manz und Ed. Hölzl, wurden Schulbücher elektronisch aufbereitet.

Über einen einfachen Internetanschluß können die Schüler benötigte Schulbücher und Literatur auf dieses Lesegerät laden, schwere Schultaschen könnten somit der Vergangenheit angehören.

Mit dem SoftBook ReaderTM arbeiten die Schülern mit einem elektronischen Leseterminal, das über eine Speicherkapazität von über 50.000 Seiten verfügt. Über ein eingebautes Modem können ohne PC-Anbindung Daten vom Internet geladen werden. Wie bei herkömmlichen Büchern werden beim elektronischen Buch ganze Seiten mit Graphiken und Originalformatierung angezeigt, Suchfunktionen, Notizmöglichkeiten und Hyperlinks bieten neue Möglichkeiten bei der Bearbeitung von Quelltexten.

Mit dem Schulprojekt nimmt Siemens eine Vorreiterrolle im Bereich von elektronischen Büchern in Österreich ein und versucht im pädagogischen Bereich, durch elektronische Entwicklungen entscheidende Vorteile für die Weiterbildung und für den Schulalltag zu schaffen. Im Bestreben, dem Nachwuchs bestmögliche Ausbildungschancen zu vermitteln, fördert Siemens außerdem die HTLs in St. Pölten, Wr. Neustadt, Hollabrunn, Mödling, Waidhofen/Ybbs. Siemens ist in diesen Schulen im jeweiligen Kuratorium als Mitglied vertreten. Nennenswerte Unterstützungen leisten wir überdies für die niederösterreichischen Fachhochschulen in Krems und St. Pölten.

Siemens als Auftraggeber und Partner der niederösterreichischen Wirtschaft

Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzte Siemens als bedeutender Auftraggeber erneut wichtige Impulse für die gesamte niederösterreichische Wirtschaft. Wie auch bereits in den Jahren zuvor beauftragte Siemens die Geschützten Werkstätten (GW) St. Pölten mit der Erzeugung von High Tech-Produkten (z.B. Simoreg-Gleichstromantriebe) in beachtlichem Umfang. Das 10-jährige Jubiläum der Kooperation von Siemens mit den GW wurde im April 1999 im Beisein von Frau LH Stv. Liese Prokop mit einem feierlichen Empfang in den GW-Räumen gewürdigt.

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