Sozialbericht: Existenzsicherung jetzt. Reform der Sozialhilfe!

Kritik am Regierungsprogramm: "Schöne Worte machen nicht satt"

Wien (OTS) - "Wenn der politische Wille da ist, kann Armut massiv reduziert werden", kommentiert die ARMUSTKONFERENZ den neu veröffentlichten Sozialbericht . "Die Reform der Sozialhilfe steht da an erster Stelle. Diese soll bundeseinheitliche Standards aufweisen, der jetzigen Stigmatisierung der Betroffenen entgegenwirken und die Willkür am Sozialamt beenden", faßt der Sozialexperte Martin Schenk eine der wichtigsten Maßnahmen zur Armutsbekämpfung zusammen. "Wir schlagen Einkommensergänzungen zur Sicherung der Lebensgrundlage Betroffener vor. In Frankreich etwa gibt es die Prekaritätsentschädigung und in Schweden ein Teilarbeitslosengeld, die Niederlande zahlen ab einem Alter von 60 Jahren eine Grundpension.

Die Maßnahmen der FPÖVP-Regierung werden den sozialen Herausforderungen im unteren sozialen Netz nicht gerecht und verstärken die Fehlentwicklungen der letzten Jahre. Die Sozialorganisationen der ARMUSTKONFERENZ befürchten verstärkten Druck auf benachteiligte Frauen, Langzeitarbeitslose und soziale Randgruppen. "Politische Lyrik hilft uns nicht. Schöne Worte machen nicht satt", so Schenk.

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