Zementindustrie (VÖZ): Energiesparen mit Beton

Forum Zukunft Bauen präsentiert neue Verfahren und Projekte

Wien (OTS) - "Einsparungen beim Wohnbau müssen nicht zu Lasten der Wohnqualität gehen. Unsere zukunftsweisenden Lösungen in Beton zeigen, dass man kostengünstige Bauweisen mit geringem Energieverbrauch und hoher Qualität in Einklang bringen kann," fasst Dr. Roubin, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie, die Ergebnisse des diesjährigen Forum Zukunft Bauen zusammen. Auf der länderübergreifenden Veranstaltung der österreichischen und deutschen Zement- und Betonhersteller in Kufstein diskutieren heute mehr als 100 Experten aus Architektur, Bauwirtschaft und Kommunen die neuesten Entwicklungen im Wohnbau. Beispiele aus der Baupraxis und zukunftsweisende Forschungsprojekte werden vorgestellt. Energiesparen mit Beton und der Einsatz von Beton in der Solararchitektur stehen dabei im Vordergrund.

Wärmespeicher Beton

Bei privaten Haushalten gibt es ein Energieeinsparpotential von über 70%. Wegen schlechter Wärmedämmung und -speicherung geht immer noch ein großer Teil der Energie durch die Außenwände vor allem älterer Wohnhäuser verloren. "Bei Neubauten muss genau das berücksichtigt werden. Beton ist die Lösung," so Roubin. Wegen seiner hohen Wärmespeicherfähigkeit ist Beton der ideale Baustoff für Passiv- und Niedrigenergiehäuser. Beton gewährleistet im Sommer wie im Winter die richtige Innentemperatur und ein angenehmes Raumklima. Zudem eröffnet der Massivbaustoff Beton dem Architekten etwa im Bereich der Glasflächen großen gestalterischen Spielraum. "Neueste Berechnungsmethoden beweisen, dass sich der Wärmespeicher Beton auch bei großen Fensterflächen positiv auf das Raumklima auswirkt. Beton erfüllt die Kriterien für ökologisches und ökonomisches Bauen bestens," erklärt Roubin.

VÖZ forciert Forschung und Entwicklung

Die Österreichische Zementindustrie widmet sich seit Jahren intensiv der Forschung und Entwicklung des Baustoffes Beton. Die geänderten Rahmenbedingungen der Bauwirtschaft und der Rückgang im Wohnungsneubau machen dies verstärkt notwendig. Mit der Forcierung neuer Technologien und der Entwicklung von kundenorientierten Speziallösungen ist es der österreichischen Zementindustrie gelungen, den Marktanteil zu halten. So gab es 1999 weniger Zementimporte aus dem Ausland als noch im Jahr davor. Wichtigster Motor dieser Entwicklung ist die VÖZ, die mit dem Zementforschungsinstitut über die erforderlichen Ressourcen verfügt. "Es ist uns wichtig, dass unsere Forschungsergebnisse in die Praxis einfließen, vom einfachen Bauarbeiter bis zu den Führungskräften. Es freut mich daher besonders, dass sich das Forum Zukunft Bauen als Dialogplattform in Österreich so gut etabliert hat," sagt Roubin abschließend. (Schluß)

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