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Wissenschaftspreis des Landes an Eugen Gabriel LR Waibel: Wissenschaft und Forschung stehen in Vorarlberg hoch im Kurs

Bregenz (VLK) - Der Autor des Vorarlberger Sprachatlanten,
Professor Eugen Gabriel, erhält den mit 100.000 Schilling
(7.270 Euro) dotierten Wissenschaftspreis des Landes
Vorarlberg, der heuer erstmals vergeben wird. "Mit der
Einführung dieses Preises wollen wir untermauern, welche
Bedeutung wir der Förderung von Wissenschaft und Forschung in diesem Land beimessen", betont Landesrätin Eva Maria Waibel.
Mit Professor Gabriel sei "ein würdiger Preisträger für die Premiere gekürt" worden. Der Förderungspreis für Nachwuchswissenschaftler geht an die Historiker Manfred
Tschaikner und Wolfgang Scheffknecht. ****

Eugen Gabriel wurde 1937 in Dornbirn geboren. Mit den
Vorarbeiten zu seinem Lebenswerk, dem Vorarlberger
Sprachatlas, begann er schon in den 1960-er Jahren.
Landesrätin Waibel sieht in dem Sprachatlas "ein Werk von
großer wissenschaftlicher und kultureller Bedeutung, das im gesamten deutschsprachigen Raum Anerkennung genießt". Mit dem vollständigen Vorliegen des umfangreichen Werkes wird im Jahr
2005 oder 2006 gerechnet.

Die 50.000-Schilling-Prämie (3.630 Euro) für den Förderungspreis des Landes teilen sich die AHS-Lehrer Manfred Tschaikner (Jahrgang 1957) und Wolfgang Scheffknecht
(Jahrgang 1959). Neben ihrem Beruf sind beide als Historiker wissenschaflich tätig und haben sich vor allem mit der Sozialgeschichte Vorarlbergs bzw. des Bodenseeraums befasst. Tschaikner erntete mit seinen Arbeiten über die Magie und das Hexenwesen ebenso internationale Anerkennung wie Scheffknecht
mit seinen Werken über die Scharfrichter.

Die feierliche Überreichung der Preise findet am Freitag,
28. April 2000 im Montfortsaal des Landhauses statt.
(gw,nvl)

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