Wirtschaftsbund gewinnt Wirtschaftskammer-Wahlen

Spitzenkandidaten legen Bekenntnis zur Sozialpartnerschaft ab

Wien (PWK) Die Wirtschaftskammer Wahlen brachten große Erfolge für den Österreichischen Wirtschaftsbund. Der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender verzeichnete einen leichten Rückgang. Der sozialistische Freie Wirtschaftsverband konnte sein Ergebnis annähernd halten.

Mit "großer innerer Freude” nahm Christoph Leitl, Präsident des Österreichischen Wirtschaftsbundes (ÖWB) und WKÖ-Spitzenkandidat das Endergebnis der Wirtschaftskammer-Wahlen auf.
"Bei zunehmender Konkurrenz und verschärftem Wettbewerb noch zuzulegen und eine Zwei-Drittel Mehrheit zu erzielen, dass stimmt mich richtig wehmütig."
Besondere Bedeutung misst Leitl dabei dem Kärntner Ergebnis bei. Trotz denkbar schlechter Umfragen konnte der ÖWB dort eine absolute Stimmen- und Mandatsmehrheit erzielen. Ein Triumph den Leitl mit Verweis auf Edi Fingers "I werd narrisch" kommentierte.
Wahlgewinner Leitl weiß, dass die wirtschaftlichen Veränderungen der nächsten Jahre stärker sein werden, als in den letzten 25 Jahren. "Darauf werden Wirtschaftkammer und Sozialpartner reagieren", kündigte Leitl an. "Die Wirtschaft ändert sich dramatisch, also müssen sich auch die Institutionen ändern. Das ist wichtig, denn man darf die Sozialpartnerschaft heute nicht einfach ins Winkerl stellen."
Dafür erwartet sich Leitl in Zukunft mehr Zusammenarbeit. "Es muss künftig gelten, die Parteipolitik in den Hintergrund und die Wirtschaftspolitik in den Vordergrund zu stellen".

Der Vorsitzende des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), Max Hoffmann appellierte an seine Mitbewerber "gemeinsam dafür Sorge zu tragen", dass die Wirtschaftskammer noch effizienter wird. Die Verluste des RFW interpretierte Hoffmann als Ergebnis der Regierungsbildung, die anscheinend dem Wirtschaftsbund politisch zu Gute kam.
Mit Nachdruck wies der RFW-Spitzenkandidat auf die Reformforderungen seiner Fraktion hin und forderte den Wahlsieger Christoph Leitl auf, seine Reformvorhaben zur Diskussion zu stellen.

Rene Alfons Haiden, Vorsitzender des Freien Wirtschaftsverbandes (FWV), bat seine Mitstreiter auch in Zukunft die Wirtschaftskammer-Reform weiterzuführen und lobte in diesem Zusammenhang die Arbeit von Präsident Leo Maderthaner in den letzten Jahren.
Ein besonderes Anliegen ist dem FWV, dass die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Kammer im Interesse der Jungunternehmer und der Frauen in der Wirtschaft gestärkt wird.
Auch Haiden schloss sich der Meinung an, dass eine Wahlreform im Sinne der Schwächeren notwendig sei und nennt als mögliches Beispiel ein Zählen der Stimmen und nicht der Mandate bei den noch anstehenden Folgewahlen. AB

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