Noch mehr Transparenz in der ÖAK

Wien (OTS) - In der Frage der Bewertung von Zugaben und Marketingmaßnahmen zu Abonnementverkäufen hat der ÖAK-Vorstand nun die beschlossenen und mit 1.7.2000 in Kraft tretenden Richtlinien näher präzisiert. Dem vor allem von den Agenturen vorgebrachten Wunsch nach Transparenz in der Verkauften Auflage konnte somit entsprochen werden.

Wurde bisher bei Zugaben oder Kombiangeboten der Wert der Zugabe nur dann als maßgeblich erachtet, wenn der Preis direkt oder indirekt angegeben war, so gilt nunmehr folgende Regelung:

Erste Voraussetzung für die Zurechnung zu den Abonnierten Exemplaren, zum Spezialverkauf und zur Sonstigen entgeltlichen Verbreitung ist die Einzahlung des jeweils relevanten Abo-Preises. Für die Zurechnung zu den Abonnierten Exemplaren oder zum Spezialverkauf (einschließlich Großabos) oder zur Sonstigen entgeltlichen Verbreitung haben Marketingmaßnahmen Relevanz für die Zuordnung nach folgenden Bestimmungen: Entspricht der Preis der Zugabe (bei Koppelungsangeboten der Preis des/der Gegenstandes/Leistung abzüglich Aufpreis) maximal dem Preis des Abonnements nach Maßgabe des Punktes 16 ff. für den jeweiligen Abozeitraum, so sind die so gewonnenen Exemplare der Abonnierten Auflage zuzurechnen. Übersteigt der Preis der Zugabe (bei Koppelungsangeboten der Preis des/der Gegenstandes/Leistung abzüglich Aufpreis) den Preis des Abos, liegt jedoch bei maximal 150 % des Abopreises so sind die so gewonnenen Exemplare dem Spezialverkauf zuzurechnen. Übersteigt der Preis der Zugabe (bei Koppelungsangeboten der Preis des/der Gegenstandes/Leistung abzüglich Aufpreis) auch 150 % des Abos, so sind die so gewonnenen Exemplare der Sonstigen entgeltlichen Verbreitung zuzurechnen. Der Preis der Zugabe wird durch den ortsüblichen Verkaufspreis ausgedrückt, für den der Verlag einen Nachweis zu erbringen hat. Maßgeblich ist der Preis zu dem Zeitpunkt des Angebotes.

Damit ist die ÖAK noch härter geworden. Die Frage, ob ein neuer Abonnent nun die Zeitung / das Magazin oder vielleicht doch nur die Zugabe kauft, kann sich nun jeder Nutzer der ÖAK selber beanworten.

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