Snowboarder sollen sich bei der Gendarmerie melden

Nach dem Lawinenabgang werden noch Zeugen gesucht / Abschiedsgottesdienst in der Pfarrkirche von Niedernsill

Salzburg (OTS) - Nach dem Lawinenunglück im
Mühlbachtal (Gemeinde Niedernsill) ist immer noch
nicht genau bekannt, wie viele Snowboardfahrer sich
noch unter den Schneemassen befinden. Daher bittet das Landesgendarmeriekommando Salzburg alle
Snowboardfahrer, die sich zum Unfallzeitpunkt in
diesem Gebiet aufgehalten haben und unverletzt
geblieben sind, sich telefonisch beim
Gendarmerieposten Zell am See (Telefon: 06542/73 7 01-
0) zu melden.

In der Pfarrkirche Niedernsill hat heute, Mittwoch,
29. März, am frühen Nachmittag unter großer
Anteilnahme der Bevölkerung und der Einsatzkräfte der
ökumenische Abschiedsgottesdienst für die Opfer des Lawinenunglücks stattgefunden. Als Vertreter des
Landes waren Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger
und Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Eisl
anwesend, die den Angehörigen ihre aufrichtige
Anteilnahme und ihr tiefstes Mitgefühl aussprachen.
Die Lawinenkatastrophe habe alle zutiefst erschüttert
und uns vor Augen geführt, wie stark und zugleich
hilflos wir den Launen und Widrigkeiten der Natur
ausgesetzt sind. Die verunglückten Schilehrer waren
allesamt bestens ausgebildet und ausgerüstet. Umso
fassungsloser und unbegreiflicher seien daher die
Ausmaße dieses Unglücks, so Schausberger.

Der Landeshauptmann dankte insbesonders den
Einsatzkräften für ihr rasches und koordiniertes
Vorgehen. "Nur kurze Zeit nach Bekanntwerden der
Katastrophe waren die Einsatzkräfte bereits an Ort und
Stelle und setzten alles in ihrer Macht stehende in
Gang, um zu retten. Alles was getan werden konnte, um
die Folgen der Katastrophe zu lindern und den
Hinterbliebenen beizustehen, ist geschehen. Namens des
Landes Salzburg, seiner Bevölkerung und vor allem
persönlich möchte ich all diesen Einsatzkräften, die
großteils ehrenamtlich tätig sind, ganz herzlich
danken. Alle Verantwortlichen haben in dieser
furchtbaren Situation, die uns die Natur beschert hat,
hervorragend und vor allem bestens
zusammengearbeitet", so der Landeshauptmann wörtlich.

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