FP-Rosenkranz: Lebenslang für Dealer muß möglich sein

Vermögen von Drogenhändlern für Drogenbekämpfung verwenden!

St. Pölten (OTS) - Die Tatsache, daß in Österreich bereits jeder vierte kriminelle Drogensüchtige unter 18 Jahren sei, bestätige die freiheitliche Forderung nach einer stärkeren Bekämpfung des Drogenhandels, stellte heute die freiheitliche Sozialsprecherin LAbg. Barbara Rosenkranz fest. Zur Zeit seien die Strafen für Dealer viel zu nieder, lebenslängliche Haftstrafen wären in vielen Fällen gerechtfertigt. Rosenkranz: "Drogenhändler sind Mörder auf Raten, und so sollte man sie auch behandeln!" Zudem solle das Vermögen von verurteilten Dealern vom Staat konfisziert und der Drogenbekämpfung zweckgebunden zur Verfügung gestellt werden, wie es bereits in den Vereinigten Staaten üblich sei. ****

Über allen Forderungen müsse jedoch, so die FP-Politikerin weiter, die Vermeidung neuer Süchtiger stehen. "Die Verfügbarkeit von Drogen muß dramatisch minimiert werden!" Daher müsse die Exekutive, der immer wieder sensationelle Schläge gegen Drogendealern gelinge, besser als bisher unterstützt werden. "Die längst notwendige Aufhebung der Grenzmengenverordnung, die den Besitz von bestimmten Drogenmengen erlaubt, wäre ein wirkungsvoller Beginn!", so die Mandatarin. Auch dürften keine Dienstposten mehr im Exekutivbereich eingespart werden. "Wir brauchen genügend Beamte, um einen gnadenlosen Kampf gegen die Drogen-Mafia führen zu können!", schloß Rosenkranz.

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