Wiener Umweltstadtrat erneuert Vorschlag einer EU-Wasserstiftung

3-tägiger Kongress und Fachausstellung "Water 2000" ist im Wiener Messegelände von Stadtrat Fritz Svihalek eröffnet worden

Wien, (OTS) Umweltstadtrat Fritz Svihalek hat am Mittwoch anlässlich der Eröffnung des Wasserkongresses "Water 2000" im Wiener Messegelände seine Forderung einer Wasser-stiftung auf EU Ebene erneuert. Dabei gehe es ihm vor allem darum, die
verschiedenen Kenntnisse auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft in
eine Wasserstiftung einzubringen, ob das z.B. Berlin sei, mit
seinem tief greifenden Wissen auf dem Gebiet der Trinkwassergewinnung aus Seen oder Wien, auf dem Gebiet der Rohrnetzsanierung, sagte Svihalek in seiner Eröff-nungsrede. Dabei gehe es vor allem um eine Koordinierung der verschiedenen Städte und Länder im Bereich der Trinkwassersicherstellung. Man könne im technologischen Bereich mit Hilfe so einer Wasserstiftung Ländern helfen, die große Probleme haben, ein hygienisch voll-kommen funktionierendes Wassernetz zu besitzen. Svihalek: "Die EU Staaten sollen mit ihren technologischen Ressourcen kostengünstig oder
wenn es nicht anders geht umsonst helfen, den gerade Geldmangel
sei oft der Grund das Investitionen in die Verbesserung der Wasser-situation nicht möglich sei", betonte er weiter. Hier
musste die Politik durch Forderungen langfristige Kredite und Know How Transfers gestärkt werden.

Svihalek empfing jugoslawische und bosnische Wasserexperten am Rande des Wasserkongresses

Die bosnische und jugoslawische Hauptstadt Sarajewo und
Belgrad haben nach den kriegeri-schen Auseinandersetzungen und den nachfolgenden Problemen des Wiederaufbaues vor al-lem mit immensen Wasserverlusten zu kämpfen. Nach Angaben des Wiener Wasserwerk-schefs SR DI Hans Sailer beträgt der so genannte Rohrnetzverlust
in Belgrad bei 30 Prozent und in Sarajewo um vielfaches mehr.
Genau hier möchte der Wiener Umweltstadtrat ansetzen und versprach den Wasserexperten mit den Erfahrungen der Wiener Wasserwirtschaft im Be-reich der Rohrnetzverlustbehebung zu unterstützen. So werden in den nächsten Monaten zwi-schen den Wasserexperten Bergrad/Sarajewo/Wien laufend Gespräche und mögliche Sanie-rungsmaßnahmen stattfinden. (Schluss) hl

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