- Zilk: Bei NS-Aufarbeitung nicht vor großen Namen Halt machen. - Der Wiener Ex-Bürgermeister im NEWS-Interview: "Die fatale Vorbildwirkung Karl Renners bei der Bejahung des

Anschlusses nicht vergessen!" VORAUSMELDUNG NEWS 13/00 v. 30.3.00

Wien (OTS) - In einem Interview in der morgen erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS befürwortet der Wiener Ex-Bürgermeister Helmut Zilk die Absicht von SP-Parteichef Alfred Gusenbauer, die "braunen Flecken" in der Parteigeschichte aufzuarbeiten. Laut Zilk dürfe man sich dabei aber nicht auf "die Kleinen und die Mitläufer" beschränken, sondern dürfe auch vor großen Namen nicht Halt machen. Zilk: "Auch Karl Renner hatte eine fatale Beispielwirkung, als er 1938 den Anschluss bejahte." Zilk fordert das gesamte politische Spektrum auf, bei der Aufarbeitung mitzumachen und erinnert dabei auch an die Rolle von Kardinal Innitzer nach dem Anschluss.

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