Haupt: Sallmutter verdrängt die Realität

Wien, 2000-03-29 (fpd) - FPÖ-Sozialsprecher: "Wenn es Sallmutter jemals um die nicht privilegierten Menschen in diesem Land gegangen wäre, hätte er schon längst initiativ werden müssen" =

Mit scharfen Worten reagierte heute der
freiheitliche Sozialsprecher Herbert Haupt auf die Aussagen des Hauptverbandspräsidenten Hans Sallmutter in der gestrigen ORF-Sendung ZIB 2.****

Sallmutters Aussagen würden wieder einmal beweisen, daß von den Sozialversicherungsfunktionären die Realität verdrängt werde. Der Hauptverbandspräsident übersehe bei seiner Kritik an den Vorschlägen der Experten, daß die Regelung über die vorzeitige Alterspension wegen verminderter Erwerbsfähigkeit vor dem Europäischen Gesichtshof anhängig wäre. Die Rechtseinschätzung würde mit 90 prozentiger Wahrscheinlichkeit die Aufhebung dieser Form der Alterspension prophezeien, so der Sozialsprecher.
"Es ist daher nur logisch, daß sich die Experten mit dieser Situation beschäftigen. Um die begründeten Pensionswünsche von kranken Menschen zu berücksichtigen soll daher die bestehende Invaliditätspension -auch nach Ansicht der Experten - wie es auch Professor Dr. Tomandl klar formuliert habe, nicht nur bestehen bleiben, sondern im Interesse der kleinen Arbeiter verbessert werden", sagte Haupt. Sallmutter müsse daran erinnert werden, daß für kranke Menschen die derzeitige Judikatur in Österreich verheerende Auswirkungen habe und oft unzumutbare Einzelschicksale verursache. Wenn es Sallmutter jemals um die nicht privilegierten Menschen in diesem Land gegangen wäre, hätte er schon längst initiativ werden müssen, meinte FPÖ-Sozialsprecher Haupt abschließend.(Schluß)

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