Hartinger zu Kassenverträge: Obmann Spindelberger nicht mehr Herr der Lage

Freiheitliche Krankenanstaltensprecherin fordert Ordnungsruf von Sallmutter

Wien, 2000-03-29 (fpd) - Als beispiellosen Akt der Arroganz bezeichnete heute die freiheitliche Abg. Beate Hartinger die Ankündigung des Obmannes der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse Erwin Spindelberger, die Kassenverträge mit der Ärztekammer Steiermark aufzulösen.****

Das gerade die Steiermärkische GKK - welche im Vergleich mit den Bundesländern Burgenland (6 Prozent), Kärnten (3,8 Prozent), Wien (3,5 Prozent) und Tirol (3,2 Prozent) das geringste Defizit aufweist - zu solchen Maßnahmen greifen wolle, sei unerklärlich und ausschließlich auf die fehlende Lösungskompetenz des Obmannes Spindelberger und des Generaldirektors Gritzner zurückzuführen. Hartinger forderte heute vom Hauptverbandspräsidenten Hans Sallmutter, die unerklärliche Situation in der Steiermark zu bereinigen, die verantwortlichen Herren zur Räson zu rufen und die getrübte Gesprächsbereitschaft mit der steirischen Ärztekammer wieder herzustellen. Aufgrund der momentanen Situation in der Steiermark sei es absolut unerklärlich, daß Obmann Spindelberger zu solchen Drohungen greife. Die Steiermärkische Gebietskrankenkasse weise nämlich im Vergleich mit anderen Bundesländern ein geringes Defizit auf. Aus dieser Position heraus mit brutalem Vertragsbruch zu drohen sei beschämend, so Hartinger.
"Ich fordere Herrn Sallmutter auf, seine Genossen zu sich zu rufen und ihnen einmal die Augen zu öffnen. Man gewinnt den Eindruck, daß die Herren Spindelberger und Gritzner frei nach dem Motto ‚Den sie wissen nicht, was sie tun‘ agieren", so Hartinger ,"die enttäuscht zur Kenntnis nimmt, daß sich Spindelberger in keiner Weise von der selbstherrlichen Art seines Vorgängers Obmann Johann Hakel unterscheidet".

Den steirischen Patienten dürfe kein Schaden erwachsen. Dem steirischen Ärztekammerpräsidenten sagte Hartinger die vollste Unterstützung zu. (Schluß)

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