LIF-Steiner fordert flächendeckende ärztliche Versorgung in NÖ

Phantasielosigkeit der Sozialversicherungsträger kennt keine Grenzen

St. Pölten (OTS) - "Die ständige Forderung der Sozialversicherungsträger nach mehr Geld für die Krankenkassen ist an Phantasielosigkeit nicht mehr zu überbieten", kritisierte heute die liberale Landessprecherin Liane Steiner. "Die Länder sind aufgerufen den niedergelassenen Bereich so auszubauen, dass die hohen Spitalskosten gesenkt werden können"***

"Es muss doch jedem klar sein, dass als erstes Ziel Strukturreformen umzusetzen sind. In erster Linie gilt es den niedergelassenen Bereich auszubauen. Wir müssen dafür sorgen, dass in NÖ flächendeckend (fach)ärztliche Versorgung vorhanden ist. Außerdem ist es im Bereich des aufgeblähten Spitalssektors dringend notwendig, Maßnahmen zu setzen um z.B. Doppelbefundungen und unnötige Operationen, die den PatientInnen keinen Nutzen bringen, sondern sogar schaden, zu vermeiden", so Steiner. "Außerdem wurde im Bereich der Krankenhausverwaltung noch immer keine Verbesserung erzielt, obwohl wir seit der Studie des KH Mödling im Sommer 98 (!!) immer wieder darauf hinweisen, dass auch hier ein großes Einsparungspotential vorhanden wäre.

"Diese Forderungen höre ich aber vom Hauptverband nicht. Sallmutter spricht weder von Kostenvermeidung noch von Strukturreform - er fordert immer nur mehr Einnahmen. Selbstverständlich kann man über Selbstbehalte diskutieren - aber erst wenn die notwendigen Reformen eingeleitet wurden und alle Maßnahmen gesetzt wurden, um unnötige Kosten zu vermeiden", so die liberale Landessprecherin abschließend.

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