Povysil: Kunst und Kultur dürfen politisch nicht mißbraucht werden

Wien 2000-03-28 (fpd) - Freiheitliche Kultursprecherin zum "Diagonale"-Preis: "Höher als jegliche Förderung stellt sich die Selbstkontrolle, die absolute Skepsis gegen sich selbst" =

"Die Politik ist hier um Rahmenbedingungen
für Kunst und Kultur zu schaffen, nicht um vordergründigen politischen Mißbrauch aus Kunstmitteln zu fördern, dazu gibt es Parteiförderungen", meinte die freiheitliche Kultursprecherin Abg. Dr. Brigitte Povysil zur anhaltenden Auseinandersetzung um den "Großen Diagonale Filmpreis". ****

"Eine regierungskritische Stellungnahme österreichischer Filmschaffender im Festivalkatalog ist dann bedenklich, wenn Künstlerinnen und Künstler sich diffamierend zur Regierung äußern die die Rahmenbedingungen für Ihr Schaffen ermöglicht und diese Mittel daher nicht künstlerisch genutzt, sondern politisch mißbraucht werden", so Povysil..
"Andere Künstlerinnen und Künstler welche ihren Protest ausdrücken wollen, tun dies mit ihrem Schaffen, abseits von Förderungen und verschaffen sich dadurch nicht nur mehr Gehör sondern auch mehr Glaubwürdigkeit durch ihre Kunst".

"Für die Regierungsparteien ist die Freiheit der Kunst durch diese Vorgangsweise keinesfalls eingeschränkt und auch kein einziger Künstler mundtot gemacht worden. Wenn der Kulturreferent der SPÖ nun die Landesmittel mittels Sponsoring aufbringt, so ist das positiv zu begrüßen, weil das einen der im Regierungsprogramm vorgeschlagenen Wege der neuen Kunst- und Kulturförderung darstellt. - Bravo!", schloß Povysil. (Schluß)

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