Niederösterreichs Gemeinden wählen am 2. April

Entscheidung in 569 von 573 Kommunen

St.Pölten (NLK) - Bei der Gemeinderatswahl in Niederösterreich am kommenden Sonntag, 2. April, können die Wahlberechtigten nur in der eigenen Gemeinde ihren Stimmzettel abgeben, sofern sie vor dem 1. Jänner 2000 das 18. Lebensjahr vollendet haben und in der jeweiligen Gemeinde einen ordentlichen Wohnsitz besitzen. Zudem darf es auch keinen Ausschlussgrund vom Wahlrecht geben. Wählbar sind all jene, die vor dem 1. Jänner 2000 das 19. Lebensjahr vollendet und bis spätestens 2. März ihre Kandidatur bekannt gegeben haben. Diesmal sind auch EU-BürgerInnen stimmberechtigt und wählbar, die einen ordentlichen Wohnsitz in einer niederösterreichischen Gemeinde haben. Die EU-Wähler müssen freilich die Aufnahme in die Gemeindewählerevidenz schriftlich beantragt haben.

Gewählt wird in 569 von 573 Gemeinden. In den Statutarstädten St.Pölten, Krems und in Waidhofen an der Ybbs hat man eigene Termine, in der Marktgemeinde Langau im Bezirk Horn wurde im Oktober 1999 gewählt. In Amstetten gibt es ein Wahllokal, das bereits um 5 Uhr öffnet.

Noch ein Blick rückwärts: Seit 1945 wurden in Niederösterreich bisher zehnmal bei Gemeinderatswahlen für fünf Jahre die Geschicke der jeweiligen Kommune bestimmt. Die höchste Wahlbeteiligung gab es 1955 mit 92,80 Prozent, die niedrigste 1995 mit 75,26 Prozent. Den höchsten Anteil holte sich die ÖVP mit 53,52 Prozent im Jahr 1950, die SPÖ 1970 mit 43,18 Prozent. 1995 entfielen bei 940.103 abgegebenen gültigen Stimmen in 568 Gemeinden (in St.Pölten, Krems und Waidhofen an der Ybbs wurde nicht gewählt) auf die ÖVP bzw. ÖVP-Listen 47,13 Prozent oder 6.257 Mandate, auf die SPÖ bzw. SPÖ-Listen 33,84 Prozent oder 3.700 Mandate, auf die FPÖ oder FPÖ-Listen 8,25 Prozent oder 709 Mandate, auf die Grünen 2,19 Prozent oder 128 Mandate, auf das Liberale Forum 1,37 Prozent oder 59 Mandate. Sonstige Listen erhielten 7,22 Prozent oder 668 Mandate.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2312

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK