Sonderausstellung "Von Aal bis Zander" im Donaumuseum

Alle heimischen Fischarten werden vorgestellt

St.Pölten (NLK) - In der Donau gab es Fische, die bis zu 1.500 Kilogramm schwer wurden und eine Länge von 9 Metern erreichten. Dieses Exemplar trug den Namen "Hausen". Heute ist der größte heimische Fisch, der auch im niederösterreichischen Streckenabschnitt der Donau vorkommt, der Wels: Er wird mehr als 2 Meter lang. Es gibt aber darüber hinaus noch mehr als 60 weitere Fischarten, die in der Öffentlichkeit zu wenig bekannt sind und viele Eigenheiten aufweisen. In der Ausstellung "Von Aal bis Zander" im Fischerei- und Donaumuseum Orth an der Donau wird vom 8. April bis 15. November ein Überblick über die in Niederösterreich vorkommenden Fischarten geboten, einige werden in Aquarien gezeigt, die meisten werden in Wort und Bild dokumentiert. Vor allem jene Fische, die als Speisefische angeboten werden, sind allgemein bekannt. Andere wiederum kennt man kaum, sie weisen aber beachtliche Besonderheiten auf. So wurde erst 1990 eine vorher unbekannte Fischart entdeckt, nämlich der Goldsteinbeißer. Als einziger Vertreter aus der Familie der Dorsche findet sich auch bei uns die Quappe. Der Schlammpeitzger kann mit Hilfe des Darmes atmen, und die Larve des Aals bewältigt bei der Wanderung auf dem europäischen Festland 5.000 Kilometer in drei Jahren. Es werden Schautafeln und Präparate gezeigt, das eindrucksvollste ist ein 2,3 Meter langer Wels.

Die Ausstellung im Fischerei- und Donaumuseum Orth an der Donau wird vom 8. April bis 15. November jeweils von Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag von 9 bis 17 Uhr gezeigt.

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