LIF-Hecht gegen Abschaffung des begünstigten Postzeitungsversands

Soziale Initiativen und Meinungsfreiheit bedroht

Wien (OTS) Als denkbar schlechtes Signal für die Meinungsfreiheit wertete heute die stellvertretende Bundessprecherin des Liberalen Forums, Gabriele Hecht, die geplante Einstellung des begünstigten Postversands für periodische Druckwerke. "Dies ist eine massive Schlechterstellung all jener Publikationen, die nicht - wie etwa einige Regionalzeitungen oder die Mediaprint - über einen eigenen Zustelldienst verfügen", so Hecht. Gerade Österreich könne es sich medienpolitisch nicht leisten, die bestehende Konzentration im Medienbereich durch eine solche Maßnahme noch weiter zu festigen.

"Leider sind es wieder einmal die vielen kleinen gemeinnützigen und wohltätigen Vereine, die unter diesen Einsparmaßnahmen besonders zu leiden hätten", befürchtete Hecht. Gerade für diese sei nämlich der Versand von periodischen Druckwerken oft die einzige Möglichkeit, ihre Mitglieder über aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen zu informieren. Nicht nur, dass sich viele dieser für die Gesellschaft so wichtigen Initiativen durch die Sparmaßnahmen der Bundesregierung ohnehin schon in ihrer Existenz bedroht fühlten, stehe nun gar der vollständige finanzielle Kollaps bevor. "Wenn sich wie geplant die Versandkosten gar von 60 Groschen auf 6 Schilling verzehnfachen, wäre dies wahrscheinlich das Ende vieler engagierter Initiativen in allen Bereichen des sozialen Lebens. Das kann unmöglich im Interesse der Bundesregierung sein", so Hecht abschließend.

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