Die Rolle von Zink in der Gesundheitsförderung und Krankheitsbekämpfung / Konferenz in Stockholm soll Bedeutung für die Gesundheitspolitik untersuchen

Brüssel (ots-PRNewswire)- Laut der World Health Organization (WHO), sind Lungenentzündung, Diarrhöe, Masern, Malaria und Unterernährung die Ursache für 70% aller Todesfälle bei Kindern weltweit (1).

Eine neuere Analyse von Untersuchungen in verschiedenen Ländern weltweit hat gezeigt, dass zusätzliche Gaben von Zink die Inzidenz und die Schwere diarrhöischer und Atemwegserkrankungen vermindern können. Das Risiko von Zinkdefiziten in der Nahrung ist bei Kindern in Entwicklungsländern sehr hoch, wie Untersuchungen in diesen Ländern erwiesen haben (2).

Die Bedeutung von Zink in der Gesundheitsförderung ist Thema einer internationalen Konferenz über Zink und menschliche Gesundheit, die vom 12. bis 14. Juni in Stockholm stattfindet. Unterstützt von der Gesellschaft für Internationale Nahrungsforschung, der Internationalen Behörde für Atomare Energie und dem Internationalen Zinkverband will die Konferenz die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und deren Bedeutung für öffentliche Gesundheitsprogramme untersuchen.

Seit mehr als 100 Jahren ist bekannt, dass Zink eine wichtige Rolle im Wachstum von Pflanzen und Tieren hat (3). In den letzten Jahrzehnten haben Wissenschaftler in verschiedenen Teilen der Welt erwiesen, dass ergänzende Gaben von Zink nahrungsbedingte Wachstumsschäden (für das Alter zu klein) und die Infektionsanfälligkeit reduzieren können.

Viele Gruppen von Wissenschaftlern haben seitdem die Verbindung zwischen Zink und menschlichen Funktionen untersucht. Es ist jetzt bekannt, dass Zink für eine breite Palette von Aktivitäten wichtig ist, wie zum Beispiel für die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, Wundheilung, Verdauung, Fortpflanzung, Körperwachstum, Kontrolle von Diabetes, ja sogar Geschmack und Geruch (4).

Neue Untersuchungen auf der Grundlage der nationalen Nahrungsmittelbilanzen der FAO (Food and Agricultural Organization der UN) deuten an, dass die Ernährung fast der Hälfte der Weltbevölkerung, besonders der Bevölkerung ärmerer Länder in Süd- und Südostasien sowie in afrikanischen Ländern südlich der Sahara, Dezifizite von Zink aufweist (5).

Weitere Einzelheiten über diese Konferenz können unter der Web Site der Konferenz:
http://www.zin-health.org - oder per E-mail unter der Adresse info@europublic.com abgerufen werden.

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Ansprechpartner:
Richard Hill, Europublic, Tel. +32-2-343 7726 oder rhill@europublic.com

1 WHO World Health Report, 1999.
2 Gibson Rosalind S, Universität von Otago, Neuseeland.
3 Cunningham-Rundles S, Cornell University, USA.
4 Vahrenkamp H, Universität Freiburg.
5 Brown Kennth H, University of California, USA.

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