ots Ad hoc-Service: PrimaCom AG <DE0006259104> Teil 1 / PrimaCom Jahresabschluss 1999

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PrimaCom Umsatzerlöse stiegen um 12,6% gegenüber den Vorjahres-Proforma- Zahlen. 60.354 Haushalte mit Glasfaserkabeln versorgt. 30.456 Haushalte "Ready-for-Service" mit aufgerüsteten rückkanalfähigen 862 MHz Kabelanschlüssen.

Mainz, 28. März 28, 2000 - PrimaCom (NASDAO: PCAG) (Neuer Markt Frankfurt: PRC, WKN: 625910) berichtet über den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 1.1. bis 31.12.1999.

Jahresergebnis 1999

Die Umsatzerlöse stiegen auf TDM 207.218 und liegen damit 12,6% über dem Proforma-Umsatzerlösen für das Geschäftsjahr 1998 in Höhe von TDM 184.043.

Das EBITDA Ergebnis (vor ausserordentlichen Erträgen und Aufwendungen, vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen, Amortisierungen und dem nicht liquiditätswirksamen Aurwand aus den Mitarbeitern eingeräumten Aktienoptionen) belief sich für das Berichtsjahr auf TDM 103.974; gegenüber TDM 101.421 für das Geschäftsjahr 1998. Die Marge für das angepasste EBITDA-Ergebnis beträgt 50,1% für das Geschäftsjahr 1999.

Die Umsatzerlöse und das angepasste EBITDA-Ergebnis für das Kabel-TV- Geschäft beliefen sich auf TDM 207.198 bzw. TDM 106.893. Die Einführung der neuen Dienste und der Servicegruppen belastete das angepasste EBITDA-Ergebnis mit TDM 2.919.

Dazu sagte Herr Jacques Hackenberg, Vorstandsvorsitzender der PrimaCom AG: "Im Jahr 1999 haben wir weitere Kabelfernseh-Kunden akquiriert und in diesem Geschäftsbereich gesunde Ergebnisse erzielt. Unser angepasstes EBITDA-Ergebnis im Bereich Kabel-TV stieg um 5,4%, obwohl wir für die Signallieferungsgebühren der Deutschen Telekom ungefähr DM 3,1 Mio. mehr aufwenden mussten. Damit haben wir nunmehr fast alle in unseren B-1 Vertragsmodellen vereinbarten Preisanpassungsklauseln absorbiert. Wir sind auf dem Wege, uns von einem reinen Kabelnetzbetreiber zu einem Fullservice-Breitbandtelekommunikations- Unternehmen zu wandeln. Im zweiten Halbjahr 1999 ist es uns gelungen, ein hervorragendes Team von 22 engagierten Fachleuten für die Entwicklung unserer neuen Internet- und Fernsehdienste zu gewinnen, die wir bereits seit dem vergangenen September in Leipzig anbieten. Am Jahresende hatten wir ca. 150 Highspeed-Internet Kunden online mit weiteren 300 Kunden, die noch auf die Fertigstellung ihres Anschlusses warteten. Die Kosten der Einführung der neuen Produkte und Dienste sind anfangs hoch, aber PrimaCom ist damit frühzeitig in diesen schnell wachsenden Segmenten des Breitbandkabelgeschäftes positioniert".

Hans Wolfert, Vorstand für Unternehmensentwicklung sagte dazu:
"Wenn wir den ruhigen Start unseres Highspeed-Internet-Angebotes und die geringe Anzahl an Ready-for-Service Haushalten im Jahr 1999 berücksichtigen, dann ist unser anfänglicher Marktanteil bereits sehr ermutigend. Wir glauben, daß wir auf der Basis unserer durchschnittlichen Ready-for-Service Haushalte im Jahr 1999 bereits einen Anteil von 12% des online Marktes erreicht haben".

Für das Geschäftsjahr 1999 ergab sich für die Gesellschaft ein operativer Verlust von TDM 21.267, im Vergleich zum operativen Proforma Verlust im Vorjahr von TDM 21.193. PrimaCom konnte damit das operative Ergebnis auf dem Vorjahresniveau halten, trotz der gestiegenen Signallieferungsentgelte an die Deutsche Telekom und der Kosten und Aufwendungen in Verbindung mit der Einführung unserer neuen Produkte und Dienste, sowie einem nicht liquiditätswirksamen Aufwand in Höhe von TDM 5.393 in Zusammenhang mit den 1999 gewährten Aktienoptionsrechten.

Der Zinsaufwand für die Berichtsperiode belief sich auf TDM 31.046 und ist eine erhebliche Verbesserung gegenüber den Proforma TDM 55.901 für die vergleichbare Vorjahresperiode. Dadurch reduzierte sich der Jahresverlust der Gesellschaft auf 57.210 oder DM 2,99 pro Aktie, von einem Jahresverlust in Höhe von TDM 86.280 bzw. DM 5,47 pro Aktie im Geschäftsjahr 1998.

Herr Hackenberg sagte dazu: "Unser operatives Ergebnis 1999 reflektiert ein jährliches Wachstum von 14,3% bei unseren Kundenzahlen auf durchschnittlich 907.574 für das Jahr 1999. Gleichzeitig gingen, wie erwartet, die durchschnittlichen Teilnehmererlöse durch die niedrigeren Teilnehmerentgelte der neu akquirierten Kunden zurück. Zusätzlich hatten wir erhebliche Aurwendungen und Investitionen in Verbindung mit der beschleunigten Aufrüstung unserer Kabel-TV-Netze und der Markteinführung des PrimaCom Highspeedinternet-Zugangs und der interaktiven Digital-TV Dienste".

In der Bilanz spiegeln sich die positiven Auswirkungen des Börsengangs der Gesellschaft und der anschließenden Rekapitalisierung wider.

Paul Thomason, Vorstand Finanzen sagte dazu: "PrimaCom generiert weiterhin einen beachtlichen freien Cash-Flow, mit dem wir einen maßgeblichen Betrag unserer Konsolidierungs- und Aufrüstungsaktivitäten finanzieren können. Wir verfügen über eine der stärksten Bilanzstrukturen in der Branche und haben damit Zugang zu erheblichen Finanzierungsmitteln auf den privaten und öffentlichen Kapitalmärkten, sollten wir dies für die Finanzierung unseres beschleunigten Wachstums benötigen".

Ausblick

Nach vorne schauend sagte Jacques Hackenberg: "PrimaCom ist weiterhin hervorragend als Konsolidierer im deutschen Kabel-TV-Markt positioniert. 1999 haben wir Kabelnetze mit insgesamt rund 42.000 Kunden gekauft und seit Jahresende sind noch einmal 13.741 Kunden hinzugekommen. Unsere Akquisitionsstrategie ist jetzt mehr regional ausgerichtet. Wir haben eine Reihe von Angeboten für wesentliche Kabelnetze in Verhandlung, aber es ist sehr schwierig vorherzusagen, wann es zu neuen Abschlüssen kommt. Richtig ist auch, daß PrimaCom bei den Verkäufen der regionalen Kabel-TV-Netzen der Deutschen Telekom weiterhin dabei ist.

"Die Nachfrage der Kunden nach unseren Internet und Digital-TV Diensten war recht stark und wir werden in diesem Bereich beschleunigt weiter expandieren", sagte Jacques Hackenberg. Am Jahresende hatten wir rund 30.000 Ready-for-Service Haushalte. Wir sehen hier einen extrem schnell wachsenden Markt und erwarten bis zum Ende diesen Jahres 200.000 Haushalte ready-for-service zu haben", sagte Jacques Hackenberg weiter. PrimaCom ist der drittgrößte private Kabel-TV-Anbieter in Deutschland mit einem bundesweiten Marktanteil von rund 5%. Die Gesellschaft entstand im Dezember 1998 durch die Verschmelzung der Süweda Elektronische Medien- und Kommunikations AG, Mainz auf die KabelMedia Holding AG, Frankfurt, zwei deutsche Kabelnetzbetreiber von etwa gleicher Größenordnung. Seit dem Börsengang im Februar 1999 ist die PrimaCom am Frankfurter Neuen Markt und an der Nasdaq National Market gelistet. Die Gesellschaft beschäftigt zur Zeit ungefähr 500 Mitarbeiter.

PrimaCom wird heute Nachmittag einen 20-F Jahresbericht bei der SEC und einen vergleichbaren Bericht bei der Frankfurter Börse einreichen.

Kontakt:

Jacques Hackenberg, Vors. des Vorstandes Tel.: ++49-6131-9310.101 Paul Thomason, Vorstand (Finanzen) Tel.: ++49-6131-9310.101 Alexander Hoffmann, Direktor Inv. Relations: Tel.: ++49-6131-9310.150 e-mail:
alexander.hoffmann@primacom.de Homepage: www.primacom.de

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