LH Klasnic: "Zivildienerdebatte ist ein alter Hut. Bereits Schlögl wollte diese abschaffen. Dennoch ist die Forderung ernst zu nehmen."

Sicherheitsgespräch in Graz

Graz (OTS) - In der Steiermark gibt es 1310 anerkannte Zivildienstplätze. Der gemeldete Bedarf an Zivildienern belief sich auf 964 im Jahr 2000. 1999 gab es 860 Zivildiener in der Steiermark bei einem Bedarf von 974.

Heute hat Landeshauptmann Waltraud Klasnic in ihrer Funktion als Katastrophenschutzreferentin die Leiter der steirischen Einsatzorganisationen, die im Katastrophenschutz tätigen Zivildiensteinrichtungen und die Caritas zu sich gebeten, um die Problematik der Zivildiener anzusprechen. Vor allem ging es LH Klasnic bei diesem Gespräch darum, den echten Bedarf in der Steiermark zu erheben. Bei Entfall der Zivildiener kommt es für die Organisationen zu zusätzlichen Kosten in der Höhe von 100 Millionen Schilling für das Rote Kreuz, 15 Mio. Schilling für die Caritas und 20 Mio. Schilling für die Freiwillige Feuerwehr. LH Klasnic zitierte zu Beginn der Sitzung aus einem Brief des Innenministers Schlögl, der bereits am 17.6.1997 ankündigte, dass es österreichweit 1000 Zivildiener weniger geben wird. In den darauf folgenden Jahren wiederholten sich derartige Ankündigungen. Auf die Frage, wie sie diesen Vorschlag des Innenministers sehe, antwortete LH Klasnic:
"Dieser Vorschlag ist nicht neu. Bereits der SP-Innenminister Schlögl brachte diesen Vorschlag des öfteren ein. Ich habe damals von steirischer Seite heftig dagegen protestiert. Und ebenso werde ich mich jetzt an Innenminister Strasser und Finanzminister Grasser wenden. Beim Besuch des Innenministers am 7. April 2000 in Graz, werden die Zivildiener sicherlich ein Thema sein! Wir brauchen unsere Anzahl der Zivildiener!" Mit den Einsatzorganisationen vereinbarte LH Klasnic einen Brief an den Innenminister und Finanzminister sowie intensive Gespräche am 7. April.

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