AKNÖ-Präsident Staudinger: Haider will von Sickls Inkompetenz ablenken

Sozialministerin lässt sich Sozialpolitik aus Kärnten diktieren

Wien (OTS) - "Die Sozialministerin lässt sich die Sozialpolitik aus Kärnten ansagen - und bietet dabei wieder ein trauriges Schauspiel", erklärt der Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich, Josef Staudinger zu den jünsten Äußerungen von Landeshauptmann Haider. Die Sozialministerin schafft es heute Mittag nicht einmal, zu der von ihr eingesetzten Expertenkommission inhaltlich Stellung zu beziehen und muss sich dann auch noch die scheinbare Sanierung der Krankenkassen von Klagenfurt aus diktieren lassen. "Die Vorschläge von Haider sind aber darüber hinaus ein taktisches Manöver, um von der Inkompetenz der Ministerin abzulenken und bringen erneut nur Belastungen für die Arbeitnehmer. Die Unternehmer hingegen sollen wieder geschont werden".

Besonders billig ist der Versuch von Haider die AK-Umlage zu senken und den Anschein zu erwecken, damit könne man das Gesundheitswesen finanzieren. "Haiders einfache Formeln haben immer einen Fehler: Sie gehen sich nicht aus. Die vielen Wahlversprechen haben sich schon längst in Rauch aufgelöst, über geblieben ist ein unsoziales Belastungspaket, und jetzt soll den Arbeitnehmern wieder etwas weggenommen werden".

Eine Kürzung der AK-Umlage würde zu einer Reduktion des Serviceangebotes der Arbeiterkammern führen - und das wollen die Beschäftigten schon gar nicht. Der AKNÖ-Präsident verweist auf die Leistungsbilanz der AKNÖ, die deutlich macht, wieviel die Arbeiterkammer für die Beschäftigten erkämpft. "Rund 660 Millionen Schilling haben wir im vergangenen Jahr für die NÖ Arbeitnehmer erstritten - das sind alles Beträge, die die Betroffenen ohne das Serviceangebot der AKNÖ nie gesehen hätten". Staudinger verweist auch auf die jüngsten Aktionen der AKNÖ, die bei den Beschäftigten besonderen Anklang gefunden haben und die der Kärntner Landeshauptmann mit seinem Vorstoß nun aufs Spiel setzen will: "Die AKNÖ-Preisfinder haben in den letzten Monaten knapp 10 Millionen Schilling Ersparnis gebracht. Die Kreditberechnungen der AKNÖ haben für großes Aufsehen gesorgt, tausende Betroffene hoffen derzeit auf die Hilfe der Arbeiterkammer Niederösterreich - eine Aktion, die Haider nun gefährden will".

"Die AKNÖ hat sich zu einem modernen und effizienten Dienstleistungsunternehmen entwickelt, das den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern täglich hilft. Haider wäre gut beraten, diese Leistungen nicht kürzen zu wollen. Wer würde eigentlich sonst für die inzwischen völlig verunsicherten Arbeitnehmer da sein, wenn nicht ExpertInnen in den AKNÖ - Beratungszentren?", stellt Staudinger klar. schluss

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