E-Gesetz muß den Weg für Ökostrom-Boom ebnen

Bundesverband Erneuerbare Energie fordert verläßliche Energiepolitik für Erneuerbare Energie

Wien (OTS) - Österreichs Ökostrom-Wirtschaft appelliert an die Bundesregierung: Das neue Stromgesetz muß endlich Investitionssicherheit für Bio-, Wind- und Sonnenenergie sowie Kleinwas-serkraft bringen. Unabdingbar für die europäische Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Ökostrom-Branche sind Einspeisetarife auf dem Niveau von Deutschland oder Spanien sowie Vorrang von Ökostrom bei der Durchleitung.

Anläßlich der heutigen Präsentation des neuen Stromgesetzes 'ElWOG' durch den Ministerrat fordert der Bundesverband Erneuerbare Energie, die Chancen für Strom aus Wind- oder Kleinwasserkraft, Bio- oder Sonnenenergie verläßlich abzusichern. Einige der im Zuge der Strommarkt-Liberalisierung geplanten Maßnahmen seien sehr besorgniserregend.

Der bvee spricht sich gegen die Entbindung der Netzbetreiber von der Ökostrom-Abnahmepflicht aus und lehnt handelbare Zertifikate als Ersatz für faire Einspeisetarife ab. "Wir brauchen eine verläßliche Investitionsbasis, um Erneuerbare Energien gegen den Druck billigen Atomstroms und klima-schädigender Erdgas- und Kohlekraftwerke abzusichern," stellt bvee-Geschäftsführer Ulfert Höhne fest.

Mit Blick auf das vor zehn Tagen in Deutschland beschlossen neue Einspeisegesetz, das hohe und langfistig sicher Tarife für Ökostrom in Deutschland festschreibt, fordert Höhne: "Österreichs Unternehmen dürfen am Zukunftsmarkt Erneuerbare Energien ins Hintertreffen geraten. Deshalb muß das neue österreichische Stromgesetz den heimischen 'Sunshine-Industries' einen ebenso stabilen und verläßlichen Heimmarkt erlauben, wie ihn unsere Nachbarn haben."

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