European Travel Monitor 1999: Europas Reisefieberkurve

Wien (OTS) - Europa im Reisefieber - unter diesem Motto lassen
sich die ersten Ergebnisse des aktuellen European Travel Monitors (ETM) kurz zusammenfassen: Vergangenes Jahr packten die Europäer 326 Millionen mal ihre Koffer, um ins Ausland aufzubrechen. Dabei nächtigten sie rund 2,9 Mrd mal in fremden Betten und gaben die astronomische Summe von 3.798 Mrd. Schilling aus. Gegenüber 1998 bedeutet dies einen Zuwachs von 6% bei der Gesamtzahl der Reisen, von 2% bei den Übernachtungen und eine Steigerung von 8% bei den Ausgaben.

Österreich - viertbeliebtestes Urlaubsland bei Europäern

Zu den begehrtesten Destinationen für die "schönsten Wochen des Jahres" zählen Spanien, Frankreich, Deutschland ex aequo mit Italien sowie Österreich. Die Ferien drehen sich primär rund um "Sonne, Sand und Meer", Sightseeing in Städten und Urlaub in den Bergen. Klar im Trend liegt auch das Segment des gesundheitsorientierten Reisens, dieses konnte 1999 den höchsten Zuwachs verbuchen. Wobei im Marktsegment Kur/Heilbäder im vergangenen Jahr laut Statistik Österreich (vormals ÖSTAT) über 52% der Gesamtnachfrage auf ausländische Gäste entfiel. "Das Thema Gesundheit/Kur kommt bei den Gästen an", kommentiert ÖW-Chef MMag. Michael Höferer, "hier liegt noch deutliches Wachstumspotential, das wir nutzen werden."

Nach wie vor verlassen die Deutschen am häufigsten ihre eigenen vier Wände, mit 30% stellen sie den höchsten Anteil am großen Reisekuchen der Europäer. Aber auch die Briten, Skandinavier, Franzosen, Niederländer und Spanier zieht es stark in die Ferne.

Weitere Ergebnisse des ETM: Fast jeder 2. Auslandsurlaub der Europäer ist eine Flugreise, danach folgen das Auto (30%) und der Bus (10%) als bevorzugte Reisemittel. Das Durchschnittsalter der Touristen beträgt rund 42 Jahre. Die Reisenden erobern das Internet:
Derzeit machen die 5 Mio. Buchungen, die via World Wide Web getätigt wurden, noch bescheidene 2% am Gesamtvolumen aus. Doch schon ein Blick auf die Zuwachsraten zeigt, daß einiges in Bewegung ist:
Gegenüber 1998 konnten die Internetbuchungen ein Plus von mehr als 300% verzeichnen.

Österreich baut Marktanteil aus

Details zu Österreichs wichtigstem Herkunftsmarkt, Deutschland, liefert die Reiseanalyse 2000, die das "Fernweh" unserer Nachbarn näher unter die Lupe nimmt. Die Ergebnisse präsentieren Erfreuliches:
Österreich steht bei den Deutschen ganz oben in der Hitliste der Urlaubsländer. Die Alpenrepublik hält unter den Top-Destinationen nach Spanien und Italien den stolzen dritten Platz. Mit 4,4 Mio. Ferienreisen hat Österreich einen Marktanteil von 7,4 % am gesamten deutschen Reisemarkt und konnte damit seinen Part um 0,5 Prozentpunkte ausbauen.

"Ausruhen" und "Spaß" stehen bei den Ferien der Deutschen im Mittelpunkt, zu weiteren wichtigen Urlaubsmotiven gehören "aufregende Erlebnisse", "Natur" und das "Zusammensein mit der Familie".

Viele Deutsche haben für 2000 bereits fixe Urlaubspläne: 72% planen mindestens eine Urlaubsreise, das sind im Vergleich zu 1999 um 1% mehr.

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