Der erste Storch ist zurück

Wien (OTS) - Gestern knapp nach 17 Uhr landete der erste Storch im WWF Naturreservat March-Auen. Über hundert weitere werden in den nächsten Wochen folgen und ihre Nester in Europas größter baumbrütender Storchenkolonie beziehen. Betrachtet man das muntere Treiben in der Kolonie scheint alles Bestens, doch der Schein trügt:
Meister Adebar ist gefährdet.

Im Burgenland schrumpfen die Bestände mit der zunehmenden Zerstörung der Feuchtwiesen und auch in den March-Auen sind im letzten Jahr rund 60 Jungvögel verhungert, weil angestammte Futterwiesen in der Slowakei nicht mehr gemäht wurden. Der Weißstorch braucht unsere Hilfe. Mit der Kampagne "Lass' sie leben - es geht um 10 bedrohte Arten" setzt sich der WWF unter anderem für das Überleben der Störche ein. Ein vierjähriges Schutzprogramm für Adebar kostet rund 8 Mio. Schilling.

Jede Spende zählt: PSK 1944.000, Kennwort "Lass sie leben" Storchenfans können auch eine Patenschaft übernehmen.

Informationen unter 01/488 17 10

Um dem Weißstroch das Überleben in Österreich zu sichern, gilt es Feuchtwiesen zu erhalten oder wieder herzustellen. Gemeinsam mit Bauern soll eine storchengerechte Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen umgesetzt werden. Genau so wichtig sind aber die Erhaltung von "Raststationen" auf der langen Wanderroute und Schutzmaßnahmen in den Winterquartieren.

Ein Weißstorch-Foto finden Sie unter www.wwf.at/download.html

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