Dirnberger: Volle Unterstützung für ÖAMTC-Aktion

Über 200.000 NÖ-Pendler sind Opfer des Finanzministers

Wien (OTS) - "Wir unterstützen die Protestaktionen des ÖAMTC und der Autofahrer gegen die Belastungspläne des Finanzministers", betont heute Vizepräsident der AK-NÖ, Alfred Dirnberger (ÖAAB). Für die Arbeitnehmervertretung ist der Raubzug des Finanzministers in den Taschen der Autofahrer nicht akzeptabel.

"Viele von den Betroffenen, nämlich die über 200.000 niederösterreichischen Pendler, brauchen ihr Auto zur Fahrt von und zur Arbeit. Da ist die Erhöhung der KFZ-Steuer, die Verdoppelung des Preises für die Autobahn-Vignette und der ständig steigende Benzinpreis, an dem der Finanzminister auch kräftig mitverdient, nicht länger tragbar", stellt Dirnberger fest.

Besser als derartige Belastungspläne wären Maßnahmen der Regierung gegen das de-facto-Preismonopol der OMV beim Diesel und Benzin. Da liegen die Preise in Österreich nach wie vor weit über dem durchschnittlichen EU-Niveau. "Die Regierung soll sich auf die Seite der Pendler stellen und eine amtliche Benzipreisregelung, zu der der Nationalrat das notwendige Gesetz bereits im Frühjahr 1999 beschlossen hat, einführen. Da es in Österreich keinen funktionierenden Markt und Wettbewerb beim Preis für Treibstoffe gibt, sind derartige Maßnahmen berechtigt und überfällig", fordert AK-Vizepräsident Dirnberger.

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