Sichrovsky: P.E.N. Club Ausschlußverfahren - parteipolitisch motivierte Verzweiflungstat

Staatskünstlervereinigung ehrt den Schriftsteller Sichrovsky durch Ausschlußdrohung

Wien, 2000-28-03 (fpd) - Der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Peter Sichrovsky sieht den angedrohten Ausschluß aus dem österreichischen P.E.N. Club als eine Anerkennung seiner bisherigen schriftstellerischen und politischen Tätigkeit.****

"Eine Vereinigung, die seit Jahrzehnten zu jeder Form des Antisemitismus, Fremdenhasses und Rassismus immer dann geschwiegen hat, wenn es von der politisch "richtigen" Seite zu verantworten war, ist es ohnehin nicht wert als ideologische Heimat für Schriftsteller anerkannt zu werden.
Nie gab es in den letzten Jahrzehnten Kritik gegenüber dem Verhalten der Politiker der SPÖ oder ÖVP, da sich die Vereinigung mit ihrem staatspolitischen Bewußtsein immer mit den jeweils Mächtigen im Lande arrangiert hat," kritisierte Sichrovsky.

"Den nun angedrohten Ausschluß sehe ich als Verzweiflungstat einer Vereinigung von Staatskünstlern, deren einzige Angst vor einer politischen Veränderung darin besteht, daß die reichlich geflossenen Subventionen als Dank für politische Freunderlwirtschaft und Kritiklosigkeit versiegen könnte," so der EU-Abgeordnete.

Sichrovsky erinnern die Aktivitäten des P.E.N Clubs an die Aussage des amerikanischen Komikers Grancho Marx der einst sagte, er würde nie Mitglied eines Vereins werden, der ihn als Mitglied akzeptiere. In diesem Sinne wünsche er dem P.E.N Club alles Gute für die Zukunft und eine Fortsetzung der parteipolitischen Vereinsmeierei. (Schluß)

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