ots Ad hoc-Service: Phoenix AG <DE0006031008> Uneinheitliches Jahr 1999, erfreulicher Start in das Jahr 2000

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Auf der Bilanzpressekonferenz werden heute die Ergebnisse des Jahres 1999 vorgestellt: Der Konzernumsatz wurde um 2,2 Prozent auf 859,7 Mio. EUR gesteigert.Besonders erfreulich entwickelten sich die Kerngeschäftsfelder (739,7 Mio. EUR, +4,6 %).Die Übrigen Geschäftseinheiten erzielten Umsätze in Höhe von 120 Mio. EUR (-10,6%).

Das operative Ergebnis (EBIT) konnte auf 38,4 Mio. EUR gesteigert werden (+8,4 %). Die EBIT-Rendite erreichte somit einen Wert von 4,5 % (VJ 4,2 %). Der Jahresüberschuß der Phoenix-Gruppe lag aufgrund von Einmalaufwendungen (u.a. Schließung des Standortes Weinheim) mit 24,6 Mio. EUR unter dem Vorjahr (26,6 Mio. EUR). Das Ergebnis nach DVFA/SG wurde auf 27,7 Mio. EUR gesteigert. Pro Aktie entspricht dies einem Wert von 1,85 EUR (VJ 1,75 EUR). Nach der für das Geschäftsjahr 1999 erstmals gültigen neuen Ermittlungsmethode betrug das Ergebnis pro Aktie 1,03 EUR (VJ 0,82 EUR). Der Cash-flow nahm um 9,5 Mio. EUR auf 69,7 Mio. EUR ab.

Im Einzelnen: Comfort Systems: Umsatz 421 Mio. EUR (+6,1%), EBIT 19,1 Mio. EUR (VJ 15,9 Mio. EUR) Comfort Systems Automotive: Umsatz 356,0 Mio. EUR (+6,4%) Comfort Systems Traffic Technology: Umsatz 65,0 Mio. EUR (+4,4%) Fluid Handling: Umsatz 209,0 Mio. EUR (+4,2%), EBIT 14,4 Mio. EUR (VJ 12,1 Mio. EUR) Fluid Handling Automotive:
Umsatz: 137,0 Mio. EUR (+5,3%) Fluid Handling Industry: Umsatz 72,0 Mio. EUR (+2,1%) Conveyor Systems: Umsatz 109,7 Mio. EUR (+0,3%), EBIT 6,9 Mio. EUR (VJ 5,7 Mio. EUR) Übrige Geschäftseinheiten: Umsatz 120 Mio. EUR (-10,6%), EBIT 6,4 Mio. EUR (VJ 9,9 Mio. EUR) Spezialprodukte: Umsatz 78,0 Mio. EUR (+0,0%) Mischungen: Umsatz 40,7 Mio. EUR (-27,7%) Dienstleistungen: Umsatz 1,3 Mio. EUR (-)

Der Hauptversammlung am 24. Mai 2000 wird eine unveränderte Dividende von 0,61 EUR pro Aktie vorgeschlagen. Dazu kommt eine Körperschaftsteuergutschrift in Höhe von 3/7 der Bruttodividende. Darüber hinaus schlägt Phoenix der Hauptversammlung den Erwerb eigener Aktien vor. Zum 31.12.1999 hatte die Phoenix-Gruppe 9.394 Mitarbeiter. Dies entsprach einem Aufbau von 527 Mitarbeitern. Bereingt um die erstmalige Konsolidierung der indischen Tochtergesellschaft Phoenix Yule Ltd. war die Zahl der Mitarbeiter leicht rückläufig. Der Anteil der Phoenix-Mitarbeiter im Ausland stieg auf 36,2 Prozent (VJ 31,2 Prozent). Die Investitionen in der Gruppe beliefen sich auf 64,7 Mio. EUR (VJ 87,3 Mio. EUR). 46,5 Prozent der Investitionen entfielen auf das Ausland.

Ausblick:

Für das Geschäftsjahr 2000 erwartet der Vorstand der Phoenix AG einen Umsatzzuwachs von 4,5-5 Prozent. Die Zunahme soll hauptsächlich in den Technischen Märkten erzielt werden, die von einer positiven Konjunkturentwicklung profitieren werden. Der Automobilbereich der Phoenix wird sich mit einer voraussichtlichen Zunahme von 2 Prozent besser als der Gesamtmarkt entwickeln. Wie bereits berichtet, wird das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres bedingt durch Aufwendungen für das Strukturprojekt (die Verlagerung lohnintensiver Produktionslinien nach Thüringen und Ungarn) und hohe Entwicklungsaufwendungen im Automobilbereich um ca. 5 Mio. EUR unter dem Vorjahr liegen. Somit wird die angestrebte EBIT-Marge erst im Jahr 2001 erreicht.

Die ersten zwei Monate des Jahres verliefen sehr erfreulich. Die Umsätze lagen über den Erwartungen.

Der Vorstand

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