Motz: Blauschwarze Regierung belastet Konsumenten durch massive Strompreiserhöhung

Stromabgabe wird entgegen ursprünglicher Versicherung auf 20,6 Groschen pro Kilowattstunde erhöht

St. Pölten, (SPI) - "Kaum war die Preisreduktion durch den Niederösterreichischen Energieversorger "EVN" im Ausmaß von 7 Prozent ab 1. März 2000 beschlossene Sache, hat sich dieser Preisvorteil für die Konsumenten und Kleinabnehmer schon wieder erledigt. Denn schon per 1. Juni wird die von der Bundesregierung eklatant erhöhte Stromabgabe vor allem die Haushalte und die Kleinunternehmer massiv treffen. Die Großindustrie wird sie faktisch nicht spüren, zumal für Großunternehmen auch eine Deckelung der Kosten vorgesehen ist" kritisiert der Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Mag. Wolfgang Motz, das Vorgehen der FP-VP-Koalition.****

Hat man zu Beginn noch von einer Verdoppelung der Stromabgabe von 10 auf 20 Groschen pro Kilowattstunde gesprochen, werden es nun sogar 20,6 Groschen Verteuerung sein. Nun kann man wohl sagen, 6 Groschen seien nicht viel Geld. Diese 0,6 Groschen allerdings ergeben immerhin 300 Millionen Schilling Mehreinnahmen. "Die zusätzliche Mehrbelastung der Stromkonsumenten wird seitens des Finanzministeriums wie folgt begründet: "Man habe die Erhöhung aufgerundet, um einen runden Euro-Betrag zu bekommen." Dazu ist übrigens kritisch anzumerken, dass den heimischen Unternehmen genau dieses Vorgehen gesetzlich verboten wurde - nämlich bei der Euroumstellung auf runde Beträge aufzurunden. Dieser Erklrärung kann man deshalb nichts abgewinnen - viel mehr scheint es, als hätte man im Finanzministerium krampfhaft nach einer Rechtfertigung gesucht, um den Stromkunden weitere 300 Millionen Schilling aus den Brieftaschen ziehen zu können", kommentiert der Korneuburger SP-Landtagsabgeordnete das Vorgehen.
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