Staatsoperndirektor Ioan Holender reagiert auf Aussendung von Abgeordneter Dr. Helene Partik-Pable

Wien (OTS) Frau Abgeordnete Dr. Helene Partik-Pable sollte doch wenigstens wissen, daß die reguläre und budgetierte Spielzeit der Wiener Staatsoper nicht die Sommermonate umfaßt, sondern am 30. Juni endet.

Die Sitzplatzauslastung der Wiener Staatsoper liegt nach wie vor bei 94% und ist viel höher als die Sitzplatzauslastung der Volksoper Wien. Das leuchtet jedermann, der des Rechnens kundig ist, ein.

Daß nachgewiesene Storni von ausländischen Besuchergruppen in Österreich eine Folge der FPÖ-Regierungsbeteiligung sind, mutmaßt die Abgeordnete in ihrer Aussendung, wurde aber von Staatsoperndirektor Holender nie behauptet.

Die sechs Vorstellungen von "Die lustige Witwe" im August 2000 wurden aus guten Gründen abgesagt: Die "Witwe"- Vorstellungen im Sommer 1999 wurden nicht aus dem Staatsopernbudget bestritten, sondern wurden von der Stadt Wien komplett finanziert und von dieser in Auftrag gegeben.

Da die Stadt Wien heuer nur mehr eine Ausfallshaftung von 80% übernehmen will, müßten bei einem schwächeren Besuch 20% zuzüglich der Kosten für die Bewerbung aus dem ausgegliederten und fixierten Staatsopernbudget der laufenden Spielzeit kommen. Aus diesem Budget können aber keinesfalls Sommervorstellungen in der Staatsoper mitfinanziert werden.

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